EXPO REAL 2021 – Partner ziehen positive Bilanz

Veröffentlicht: 20. Oktober 2021

Neues Standkonzept und metropolregionale Immobilienprojekte kommen gut an

METROPOLREGION/MÜNCHEN. Die acht metropolregionalen Partner Hannover, Braunschweig, Göttingen, Wolfsburg, Hildesheim, Hameln, Salzgitter und Walsrode sowie ihre Wirtschaftsplayer zeigen sich nach drei Messetagen in der bayrischen Landeshauptstadt zufrieden: eine prominent besetzte Eröffnung des neu konzipierten Gemeinschaftsstands, mehr Besucher*innen als erwartet und internationale Präsenz – der Messeauftakt nach der coronabedingten Absage 2020 ist gelungen.

Die Freude über die persönlichen Begegnungen, den Austausch und das Messegefühl wurde in den Eröffnungsreden von Ulrich Markurth, stellv. Aufsichtsratsvorsitzender der Metropolregion und Oberbürgermeister der Stadt Braunschweig und Thomas Vielhaber, Baudezernent der Landeshauptstadt Hannover deutlich. „Als industrielles und wissenschaftliches Herz Norddeutschlands kommen wir aus einer Region mit großer Messetradition. Seien wir mutig und setzen ein Zeichen, dass Messe wieder funktionieren kann“, so Markurth. Co-Redner Thomas Vielhaber zeigte sich nach dem Rundgang über den neuen Gemeinschaftsstand begeistert: „Ich bin zum ersten Mal auf der Expo Real und habe mich auf die gemeinsamen Gespräche und den intensiven Austausch gefreut. Vor uns stehen große Aufgaben wie die Innenstadtentwicklung, die Auswirkungen des Klimawandels und der gesellschaftliche Wandel, die wir in unserer Metropolregion zusammen angehen müssen.“

Der Vorsitzende des Vereins Kommunen in der Metropolregion und kürzlich wiedergewählte Oberbürgermeister der Stadt Hildesheim, Dr. Ingo Meyer, lobt das gelungene neue Standkonzept und das Potenzial für die kommunale Entwicklung: „Wir haben eine gute Transparenz auf dem Stand. Die Expo Real ist für uns Kommunen die wichtigste Messe im Jahr, das ist in den letzten Jahren so gewesen und wird auch in Zukunft so bleiben.“ Die Stadt Göttingen präsentierte sich in diesem Jahr trotz Pandemie sogar auf einer vergrößerten Standfläche. Ursula Haufe, Geschäftsführerin der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung und Stadtentwicklung Göttingen berichtet über ein hohes Partnerinteresse im Vorfeld: „Wir sind zufrieden mit dem Messeverlauf und zuversichtlich, dass wir das Messekonzept auch im nächsten Jahr fortführen werden.“ Auch Jens Hofschröer, Geschäftsführer der Wolfsburg Wirtschaft und Marketing GmbH zieht ein positives Fazit: „Gemeinsam mit den Wolfsburger Standpartnern konnten wir in diesem Jahr auf der internationalen Leitmesse eine kraftvolle Präsenz für den Wirtschaftsstandort Wolfsburg schaffen und damit ein starkes Zeichen für unsere Stadt setzen. Trotz geringerer Ausstellerzahl war die Qualität der Gespräche sehr gut.“ Dies bestätigt auch Michael Krohn, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Deltaland: „Das Networking auf der ExpoReal ist für unsere Wirtschaftsregion sehr wichtig, und aus Walsroder Sicht hat das dieses Jahr wieder hervorragend funktioniert.“ Neben den langjährigen Partnern Hannover, Braunschweig, Göttingen, Wolfsburg, Hildesheim und Walsrode präsentierten sich die Städte Salzgitter und Hameln in diesem Jahr zum ersten Mal am metropolregionalen Gemeinschaftsstand. „Es ist entscheidend, dass wir als Metropolregion verstehen, dass wir eine Gemeinschaft sind. Die Stadt Hameln wächst und wir sind froh, ein Teil dieses Verbunds zu sein – nun auch zukünftig als Partner auf der Expo Real“, freut sich Oberbürgermeister Claudio Griese über die Premiere. Jan Erik Bohling, Dezernent für Wirtschaft, Kultur und Digitales und Geschäftsführer der Wirtschafts- und Innovationsförderung Salzgitter GmbH zeigt sich ebenso zufrieden mit dem Messeauftakt: „Für Salzgitter hat die Expo Real eine sehr gute Möglichkeit geboten, die ausgezeichneten Standortbedingungen und Entwicklungsmöglichkeiten, insbesondere hinsichtlich der beiden konkreten Zukunftsprojekte, der im Aufbau befindlichen Batteriezellproduktion am VW-Motorenwerk und dem Wasserstoffcampus in Salzgitter, zu präsentieren.“

Ganz klar im Fokus des diesjährigen Messeauftritts der Metropolregion: der Gemeinschaftsgedanke. Auf 492qm eingeschossiger Standfläche war dies deutlich erkennbar: „Das offene Standkonzept fördert die Zusammenarbeit. Die gemeinschaftliche Anstrengung sollte dazu beitragen, dass wir auch außerhalb der Expo Real das Miteinander mehr in den Mittelpunkt rücken“, so Kay de Cassan, Leiterin des Fachbereichs Wirtschaft der Landeshauptstadt Hannover. Auch Doris Petersen, Geschäftsführerin von hannoverimpuls betont: „Unser gemeinsamer Stand schafft Sichtbarkeit, die kein Partner alleine erreichen würde. Unser Stand zeigt, wie eine gemeinsame Infrastruktur und individuelle Präsenz funktionieren können. Wir setzen hier ein Beispiel für zukünftige Gemeinschaftsprojekte in der Metropolregion.“

Auf dem Bild von links nach rechts: Claudio Griese (Oberbürgermeister der Stadt Hameln), Kai-Uwe Hirschheide (Stadtbaurat der Stadt Wolfsburg) Dr. Ingo Meyer (Oberbürgermeister der Stadt Hildesheim und Vorsitzender Verein Kommunen in der Metropolregion, Ulrich Markurth (Oberbürgermeister der Stadt Braunschweig und stellv. Aufsichtsratsvorsitzender der Metropolregion GmbH) und Thomas Vielhaber (Baudezernent der Landeshauptstadt Hannover).

Hintergrund: Die Metropolregion GmbH tritt seit 2010 als Projektleitung in der Organisation des Gemeinschaftsstands für die Städte und Regionen Hannover, Braunschweig, Göttingen, Wolfsburg, Hildesheim, Walsrode/Fallingbostel, Hameln und Salzgitter auf der Expo Real in München auf. Auf dem 492m² großen Messestand präsentieren sich Projektentwickler und Projektmanager, Investoren und Finanzierer, Berater und Vermittler, Architekten und Planer, Corporate Real Estate Manager und Expansionsleiter sowie die Regionen und Städte.

Pressekontakt:
Julia Widmer | Unternehmenskommunikation Metropolregion Hannover Braunschweig Göttingen Wolfsburg GmbH
Herrenstr. 6, 30159 Hannover| Telefon: 0511 89858618| E-Mail: julia.widmer@metropolregion.de

In weniger als zwei Wochen ist es soweit – am 4. November ab 15 Uhr trifft sich die metropolregionale Gesundheitswirtschaft auf unserem HealthSummit im Trafo Hub in Braunschweig. Wir freuen uns, in großer Runde über Zukunftsthemen und -fragen in Gesundheit und Pflege zu diskutieren, Projektideen und Innovationen aus und für die Metropolregion vorzustellen und das Partnernetzwerk weiter zu stärken.  

Wie sieht die Zukunft der Gesundheitsbranche aus? Keynote-Speakerin Karen Piontek vom Berliner Unternehmen Flying Health nimmt uns mit auf eine Reise ins Übermorgen.  

Unter dem Motto „Smart“, „Mobile“, „Health“ berichten Partner der Netzlink Informationstechnik GmbH, dem Peter L. Reichertz Institut (PLRI), der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt und der AWO Braunschweig in Kooperation mit der Ostfalia Hochschule in parallelen Silent Talks über ihre Pflege- und Gesundheitsinnovationen aus der Metropolregion. Die Partner unserer Entwicklungsplattform Innovative Pflege und des HealthHacks präsentieren sich auf unserem Ideenmarktplatz und laden zum Austauschen und Ausprobieren ein. Ein weiterer Höhepunkt der Veranstaltung: Der Kick-Off unseres hybriden HealthHacks. Nachdem der Gesundheits-Hackathon im letzten Jahr rein virtuell stattfand, freuen wir uns besonders, den Startschuss in diesem Rahmen mit Ihnen gemeinsam feiern zu können. Einen herzlichen Dank an unseren niedersächsischen Digitalisierungsstaatssekretär Stefan Muhle, der wieder die Schirmherrschaft des Hackathons übernommen hat. 

Blicken Sie mit uns in die Zukunft – was sind Ihre Visionen für die Gesundheit und Pflege? Wir freuen uns auf ein spannendes Programm und anregende Gespräche mit Ihnen!

Programmablauf

15:00 Uhr: Ankunft und Start Ideenmarktplatz 

15:15 Uhr: Begrüßung und Vortrag Hauptbühne 

  • Keynote: Zukunft der Gesundheitsbranche; Karen Piontek (Flying Health) 
  • Podiumsdiskussion 

16:00 -16:15 Uhr: Pause 

16:15 Uhr: Parallele „Silent Talks“ 

  • Smart: Netzlink Informationstechnik GmbH – Gesundheits- und Pflegeinnovationen 
  • Mobile: PLRI/PTB – Digitale Lösungen für die Gesundheitsversorgung 
  • Health: AWO Braunschweig / Ostfalia Hochschule – Bedarfe aus der Pflegepraxis und Lösungsansätze 

16:45 – 17:15 Uhr: Pause  

17:15 Uhr: Kick Off HealthHack 

17:45 Uhr: Zeit für Networking bei leichtem Buffet und Getränken

Wir freuen uns, Sie am 4. November endlich wieder persönlich begrüßen zu dürfen!

Wichtiges:

2G-Regel: Für die Veranstaltung gilt die 2G-Regel, teilnehmen können Geimpfte und Genesene. Der Nachweis ist vor Ort im Trafo Hub zu erbringen. Um das Besuchertracking zu erleichtern, bitten wir Sie, sich vorab formlos über die Mailadresse events@metropolregion.de anzumelden. Mit der Teilnahmebestätigung erhalten Sie weitere Informationen zur Veranstaltung. Der Einlass ist ab 14:15 Uhr möglich.

Anreise: Die Location ist zentral in der Braunschweiger Innenstadt gelegen und innerhalb von circa 15 Minuten mit den öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar. Ab Hauptbahnhof fährt die Straßenbahn 5 (Richtung Broitzem) bis zur Haltestelle Luisenstraße. Ebenso der Bus 429/461 (Richtung Rudolphsplatz) bis zur Haltestelle Friedrich-Wilhelm-Platz.Parkmöglichkeiten: Eine begrenzte Anzahl Parkplätze sind an der Location verfügbar. Weitere Parkmöglichkeiten befinden sich in den Nebenstraßen oder im nahegelegenen Parkhaus CONTIPARK.

Die Veranstaltung findet im Rahmen der Entwicklungsplattform Innovative Pflege InCa 4D statt und wird gefördert vom Amt für regionale Landesentwicklung Leine-Weser.

Tag 2 der Expo Real in München. Die Metropolregion GmbH tritt in diesem Jahr wieder als Organisatorin des acht Partner starken Gemeinschafsstandes auf. Michael Rose (Geschäftsführung), Maren Kasper (Projektleitung Expo Real) und Julia Widmer (Kommunikationsleitung) über starken Willen, Herausforderungen und den gelungenen Messestart.

  • Herr Rose, nachdem die Expo Real im vergangenen Jahr coronabedingt abgesagt wurde, ist die Metropolregion in diesem Jahr zum 11. Mal mit einem Gemeinschaftsstand und acht Städtepartnern dabei. Woher kam der starke Wille trotz dieser noch besonderen Zeiten an der Messe teilzunehmen? 
     
    Michael Rose: Der Immobiliensektor boomt. Es fehlen über eine Million Wohnungen. Die Nachfrage bleibt auch in den nächsten Jahren gewaltig. Gleichzeitig verändern sich die Anforderungen an Arbeits- und Wohnräumen. Klimawandel, Pandemie und Digitalisierung sind hier die Faktoren, von denen gerade aktuell ein riesiger Veränderungsdruck ausgeht. Städte müssen beispielsweise  ganz neue Konzepte entwickeln, wie sich Wohnen und Arbeiten künftig lebensnah und klimaneutral vereinbaren lassen. In einer Flächenmetropole wie der unsrigen mit über 60 Kommunen, ländlichen Räumen und urbanen Zentren tun sich da viele Chancen auf. Es gab daher nie auch nur einen Zweifel, dass wir uns hier mit unseren starken Städten und Partnern präsentieren werden. 
     
  • Welche Herausforderungen haben Sie im Vorbereitungsprozess gemeistert? 

    Michael Rose: Die größte Herausforderung war ganz ohne Zweifel die Flexibilität und das „Fahren auf Sicht“, das allen Mitausstellern und Partnern durch die Unwägbarkeiten der Pandemie abverlangt wurde. Das war für alle ein großes Problem, da ja lange Zeit nicht auszuschließen war, dass eventuell auch die ganz Messe noch abgesagt werden würde. Dennoch haben sich unsere Partner entschieden, auch in dieser komplizierten Zeit, ein völlig neues Standkonzept zu entwickeln. Das Gute daran: Ein neuer Zusammenhalt ist entstanden, da sich solche Herausforderungen nur mit Vertrauen und viel Kommunikation und Transparenz meistern lassen. Daran haben wir als Team viel gearbeitet.

  • Frau Kasper, Sie haben die Leitung im laufenden Projekt übernommen. Wie ist das Gefühl, jetzt das Ergebnis in München live zu sehen?

    Maren Kasper: Ziemlich gut. Ich bin seit August an Bord und habe mich direkt auf das Projekt Expo Real gestürzt. Jetzt, zwei Monate später, sind wir hier in München und unser Gemeinschaftsstand kann sich wirklich sehen lassen. Ich freue mich, die Partner nach vielen Online-Meetings und nur kurzen Präsenzphasen, nun live zu treffen und in Aktion zu erleben. Die Expo bringt viele verschiedene Partner zusammen, was es in der Organisation nie langweilig gemacht hat. Ich freue mich im nächsten Jahr mit voller Kraft weiter zu machen.

  • Frau Widmer, Sie haben die Expo Real im Vorfeld und nun vor Ort kommunikativ begleitet. Haben Sie Ihr Kommunikationsziel erreicht?

    Julia Widmer: Wir haben in diesem Jahr ein Kommunikationskonzept vorgestellt, das unter anderem einen eigenen Partner-Bereich auf unserer neuen Website, die Vorstellung jedes Partners dort und über unsere Social Kanäle, den Messehashtag (#standortvorteilniedersachsen), live-Berichterstattung vor Ort und natürlich Pressearbeit beinhaltete. Dazu habe ich in enger Abstimmung mit den Kommunikationsabteilungen aller Städte zusammengearbeitet, um Ideen auszutauschen und Anregungen aufzunehmen. Das Ziel war, den Partnern einen guten kommunikativen Einstieg zu ermöglichen, der alle mit einbezieht und bei aller Individualität den Gemeinschaftsgedanken mit in den Vordergrund stellt. Das hat dank des großen Engagements der Partner gut funktioniert und ich freue mich, im nächsten Jahr noch mehr gemeinsam aufzubauen.
     
  • Sie drei sind das erste Mal mit der Metropolregion auf der Expo Real. Worauf freuen Sie sich in München am meisten? 

    Kasper, Rose, Widmer: Auf unseren Stand, den restart von Messen und auf die face-to-face Kommunikation mit unseren Partnern, die wir vermisst haben. Auch freuen wir uns darauf, durch die Hallen zu schlendern und Inspiration für die Zukunft zu sammeln. Wir wollen uns stetig weiter entwickeln.
     
  • Wie ist Tag 1 der Messe angelaufen?  

    Michael Rose: Wir hatten einen großartigen Start. Es war viel mehr los als wir gedacht haben. Die Stände und Gänge waren voll. Politik und Wirtschaft waren auf unserem Stand stark vertreten. Beeindruckt hat mich, dass auch die internationale Beteiligung scheinbar sehr gut war. Damit war in der Pandemie nicht zu rechnen. 

    Maren Kasper: Die Partner haben bisher durchweg positives Feedback gegeben. Alle sind mit dem Erscheinungsbild des Gemeinschaftsstands sehr zufrieden - das freut mich als Projektleitung natürlich sehr und belohnt die harte Arbeit im Vorfeld.

Das Kollektiv YAKAFOKON aus Rouen hat eine Woche in Hannover verbracht und sich verschiedene Spiel- und Abenteurspielplätze angeguckt. Das Kollektiv besteht aus Architektinnen, Tischlerinnen, Stadtplanerinnen, Technikerinnen, Videast*innen..

Im Rahmen der Residenz „Sur Mesure Plus+ 2021" des Institut Français Paris, verbringt Yakafokon drei Wochen in Deutschland (Hannover, Hamburg, Berlin) und beschäftigt sich mit der Frage, welchen Platz das Spiel und die Kinder in der Stadt einnehmen können /dürfen. Während ihres Aufenthalts in Hannover hat das Kollektiv Kindern auf verschiedenen Spielplätzen Aktionen und Aktivitäten angeboten (An der Tiefenriede, Wakitu in der Eilenriede, und beim Bauspielpatz in Hemmingen). Sie beobachten wie viel Platz und wie viel Raum die Stadt Kindern zum Spielen lässt. Wir sind gespannt und neugierig auf die Ergebnisse dieser besonderen „Wanderresidenz…“
©Kulturbüro der LHH

Vom 11.-13. Oktober heißt es für die metropolregionalen Partner und ihre Wirtschaftsplayer: Servus München. Mit dabei auf dem Gemeinschaftsstand: das Deltaland. Vom Multi-User Industriepark zum Neubau des Heidekreis-Gesamtklinikums, von Veränderungen durch Corona bis zu attraktiven Lebenshaltungskosten – wir haben im Vorfeld gefragt: What’s Up Deltaland?

Was macht des Deltaland besonders?

Die verkehrsgünstige, zentrale Lage im Einzugsgebiet von gleich drei norddeutschen Metropolräumen  - und das mit hohem Wohn- und Freizeitwert.

Mit welchen Highlights glänzen Sie auf der ExpoReal?

Vom Multi-User-Industriepark über KMU-orientierte Gewerbegebiete bis zur autobahnnahen Großfläche haben wir für viele Zielgruppen das passgenaue Angebot. Und ganz neue Perspektiven im Bereich der Gesundheitswirtschaft wird der Neubau des Heidekreis-Gesamtklinikums ab 2023 eröffnen.

Über 365 Tage Corona - was hat sich an Ihrem Standort verändert?

Der Trend zu mehr Homeoffice stärkt den ländlichen Raum und relativiert die Bedeutung von gefühlter km-Distanz und Entfernung noch weiter. Wir können Land und Ballungsraum gleichzeitig. Und: Sich verändernde Lieferketten haben bei uns in diesem Jahr, obwohl es noch nicht zu Ende ist, zur höchsten jemals registrierten Zahl von Investitionsanfragen geführt.

Warum im Deltaland investieren?

Sie erreichen ganz Norddeutschland hier von einem sehr zentralen Punkt aus. Und für den Im- und Export sind die Seehäfen und Flughäfen nicht weit. Sie schaffen es vom Deltaland aus schneller zum Flughafen Langenhagen als von südlich der Region Hannover, und sie erreichen den Hamburger Hafen besser als von manchem Industriegebiet nördlich des Elbtunnels. Aber vor allem: Wir bieten noch ein gesundes Preis-/Leistungsverhältnis bei Raum für Wohnen und Arbeiten, und das in landschaftlich wie verkehrlich attraktiver Umgebung.

Die Metropolregion in drei Worten?

Dein zentraler Norden.

Bildquelle: Tor1_IPW_Mai2021, Deltaland

Vom 11.-13. Oktober heißt es für die metropolregionalen Partner und ihre Wirtschaftsplayer: Servus München. Mit dabei auf dem Gemeinschaftsstand: Hameln. Wirtschaftliches Zentrum des Weserberglands, jahrhunderte alte Mauern, skandinavischer Jazz und der Campus für Bildung und Gesundheit – wir haben im Vorfeld gefragt: What’s Up Hameln?

  • Was macht Hameln besonders?

Hameln – in der ganzen Welt ist unsere Stadt bekannt für die berühmte mittelalterliche Sage vom Rattenfänger. Hier leben und arbeiten rund 60.000 Menschen – , „Mittelzentrum“ heißt das in der Bürokratie – und genießen die Lage direkt am Fluss, umgeben von Wäldern und Grün, naturnah und mit dennoch kurzen Schul- und Arbeitswegen und einer wunderschönen historischen Altstadt. Hinter den teils jahrhundertealten Mauern werden dennoch urbane Ladenkonzepte gewagt, die den Vergleich mit der nächsten Großstadt nicht scheuen müssen. Hier wird man beim Einkauf auf dem Wochenmarkt noch geduzt und trinkt anschließend in der Fußgängerzone einen Cappuccino vom Barista in Instagram-Atmosphäre. Hier erlebt man am Samstagabend modernen skandinavischen Jazz und am Sonntagmittag die Sage vom Rattenfänger als Freilichtspiel – genau so, wie es Hamelner und Besucher der Stadt schon in den 1950er Jahren getan haben. Das alles ist Hameln: Wir sind im stetigen Wandel und bewahren uns dennoch unseren familiären Charme. Als wirtschaftliches und kulturelles Zentrum des Weserberglandes hat Hameln viel zu bieten: Exzellente, preisgekrönte Schulen, Theater und Festivals, Sportangebote für jeden Geschmack, von Ruderverein bis Skater-Halle. Die Mieten liegen pro Quadratmeter 3,50 Euro unter dem Bundesdurchschnitt – und wer doch lieber in Betongold investieren möchte, dem bieten sich Bauplätze nach individuellen Bedürfnissen: stadtnah, idyllisch im Grünen oder mit Blick auf die Stadt. Getrieben von rund 5.700 leistungsstarken mittelständischen Unternehmen in den verschiedensten Branchen floriert unsere Wirtschaft. Unsere von der Weserrenaissance geprägte Altstadt lockt Jahr für Jahr Tausende Touristen aus aller Welt an – ein Segen auch für den Einzelhandel.

  • Mit welchen Highlights glänzen Sie auf der ExpoReal?

Mehr als 80 Jahre lang lebten die Menschen in Hamelns Norden mit Blick auf dicke, hohe Kasernenmauern und Stacheldraht. Im Sommer 2014 verließen die letzten Soldaten der Britischen Rheinarmee die Linsingen-Kaserne – und hinterließen eine Lücke, knapp 17 Fußballfelder groß, mehr als 12 Hektar Fläche. Das ist viel Platz. Doch dass wir die Konversion meistern können, das haben wir bereits bewiesen: Mit dem Scharnhorst-Gelände und dem Bailey Park, zwei sehr besonderen und außergewöhnlichen Wohngebieten. Nun wollen wir im Herzen der Stadt einen Campus für Bildung und Gesundheit entwickeln: Die bislang über das gesamte Stadtgebiet verteilten Standorte der Elisabeth-Selbert-Schule – einer berufsbildenden Schule mit rund 2.000 Schülern, 2017 als beste Schule Deutschlands prämiert – werden hier ein neues Zuhause finden, zudem eine Förderschule mit Schwerpunkt geistige Entwicklung, eine Kindertagesstätte und ein Park, der nicht nur ein bislang strikt abgeriegeltes Areal beleben soll, sondern auch die zuvor voneinander getrennten anliegenden Wohngebiete miteinander verbindet. Hierfür wünschen wir uns Unternehmen und Bildungsträger, die sich den beiden großen Themen Bildung und Gesundheit verschrieben haben. Entstehen soll ein Schwerpunktzentrum, das überregionale Strahlkraft hat. Dieser neue Bildungs- und Gesundheits-Campus soll das Bildungsangebot der Stadt Hameln erweitern und abrunden.

  • Über 365 Tage Corona – was hat sich an Ihrem Standort verändert?

Der dicke Stacheldraht ist verschwunden, einst stadtbildprägende Gebäude wurden abgerissen: Optisch fällt vor allem das zurückgebaute Kasernengelände ins Auge. Hier stehen alle Zeichen auf Neuanfang. Auch unsere Altstadt verändert ihr Gesicht: Während andere Städte nach monatelangen Geschäfts- und Restaurantschließungen mit verwaisten Innenstädten zu kämpfen haben, machen die Hamelnerinnen und Hamelner aus der Not eine Tugend: Ein eigens aufgelegtes Förderprogramm unterstützt innovative Geschäftskonzepte für die Innenstadt mit Miet- und Ladenbauzuschüssen. Strenge Kontakt-Beschränkungen brachten uns dazu, auch in Sachen Bürgerbeteiligung neue Wege zu gehen: Nach erfolgreichen Online-Veranstaltungen und Ideensammlungen testen wir in zwei Quartieren neue Verkehrskonzepte, die Fußgängern und Fahrradfahrern mehr Raum geben.

  • Warum in Hameln investieren?

Seit fünf Jahren wächst die Bevölkerungszahl, immer mehr Menschen ziehen hierher. Die Zahlen sprechen für sich: Hameln ist eine Stadt mit Potential und großen Plänen – und ein hervorragender Ort zum Leben und Arbeiten! Auf dem neuen Campus für Bildung und Gesundheit bietet sich nun die einmalige Gelegenheit, von Anfang an dabei zu sein, wenn sich etwas Wegweisendes entwickelt.

  • Die Metropolregion in 3 Worten?

Gemeinsam. Mehr. Bewegen.

Bildquelle: Stadt Hameln.

  • Was macht Salzgitter besonders?

Als drittgrößter Wirtschaftsstandort in Niedersachsen hat Salzgitter durchaus Beachtliches zu bieten. Salzgitter ist durch seine starke Position im Bereich des verarbeitenden Gewerbes geprägt. In diesem Wirtschaftszweig arbeitet mehr als die Hälfte aller Erwerbstätigen. Der Wirtschaftsstandort Salzgitter überzeugt mit einem gesunden Mix aus namhaften Konzernen – Salzgitter AG, Alstom Transport Deutschland GmbH, MAN Truck & Bus AG, Volkswagen AG und Robert Bosch Elektronik GmbH – und starken mittelständischen Unternehmen, die für effiziente Produktion und innovative Technologien in einer der führenden Wirtschaftsregionen Deutschlands stehen. Die mittelständischen Betriebe finden sich in der Zulieferbranche für die Kraftfahrzeugindustrie und in Pharmazie, Kunststoff- und Holzverarbeitung, Elektronik, Feinmechanik und Papier. Ergänzt wird das wirtschaftliche Spektrum durch modernes Handwerk und eine leistungsstarke Landwirtschaft. Zunehmende Bedeutung gewinnt auch der Dienstleistungssektor mit Banken, Handel und Gewerbe. Beispielsweise hat die Ansiedlung des Bundesamtes für Strahlenschutz und die Erweiterung der Fachhochschule Ostfalia den tertiären Sektor gestärkt. Der Schwerpunkt der wirtschaftlichen Struktur Salzgitters liegt aber weiterhin im Bereich der Kunststoff-, Holz- und Metallverarbeitung besonders im Bereich des Fahrzeugbaus: Salzgitter hat sich überregional zum bedeutenden Know-how-Träger im Bereich Automotive entwickelt. Das Thema Elektromobilität und insbesondere am Standort Salzgitter die Batteriezellproduktion steht dabei, wie auch die Elektromobilitätsoffensive des Volkswagenkonzerns und der Zulieferindustrie zeigt, im besonderen Focus. Während die Transformation des traditionellen Motorenwerks in Salzgitter konsequent vorangetrieben wird, entsteht ein neues Zentrum für die Fertigung von Batteriezellen. Am Standort Salzgitter bildet das „Center of Excellence Batteriezelle“ des Volkswagen Konzerns mit seinen umfangreichen Zelllaboren, einer Pilotlinie für die Batteriezellproduktion und einer Pilotanlage für das Batterie-Recycling die solide Grundlage für den bevorstehenden Bau der Batteriezellfabrik, die im Jahr 2025 in Betrieb gehen soll.

Aktuelles Beispiel für ein regional herausragendes Technologieprojekt ist der Wasserstoff Campus Salzgitter. Der Wasserstoff Campus steht für das Ziel, den Wasserstoffeinsatz entlang der gesamten Wertschöpfungskette unter Berücksichtigung ökonomischer und ökologischer Aspekte anschaulich und ganzheitlich abzubilden. Zur Erreichung dieses Ziels haben sich die Stadt Salzgitter, das Land in Form des Projektbüros SüdOst Niedersachsen, das Fraunhofer IST sowie die Salzgitter AG, die MAN Energy Solutions SE, die Robert Bosch Elektronik GmbH, die Alstom Transport Deutschland GmbH und die WEVG Salzgitter GmbH & Co. KG durch Unterzeichnung einer Kooperationsvereinbarung zusammengetan.  Die beteiligten Unternehmen decken dabei die gesamte Wertschöpfungskette ab: Energieversorgung –Wasserstofferzeugung & PtX – industrielle Produktion auf Basis von Wasserstoff – Nutzung CO2-armer Werkstoffe/Bauteile – Nutzung von Wasserstoff als Energieträger im Verkehrssektor. Ein wesentliches Ziel des Wasserstoff Campus wird der Aufbau einer Modellregion zum Thema Sektorenkopplung in und um Salzgitter sein. Darin integriert werden bereits existierende Anlagen und verfügbare Anlagen zur Erzeugung erneuerbarer Energien und die Elektrolyseure der Salzgitter AG.

  • Mit welchen Highlights glänzen Sie auf der ExpoReal?

In Salzgitter bewegt sich tagtäglich sehr viel. Auf der ExpoReal wollen wir Salzgitter als starken Standort in der Region präsentieren. Neben dem wirklich richtungsweisenden Projekt „Wasserstoff Campus Salzgitter“ werden wir auf der ExpoReal Themen wie den Umbau des Komplexes des ehemaligen Klinikums Salzgitter-Bad, die Erweiterung der KMU-Area (Süd), die Weiterentwicklung des Industrieparks Watenstedt und innovative Baugebiete und Bauprojekte vorstellen.

  • Über 365 Tage Corona – was hat sich an Ihrem Standort verändert?

Die Stadtgesellschaft in Salzgitter hat durch die Gutscheinaktionen „Ihr Gutschein für Salzgitter“ eine unglaubliche Solidarität mit dem lokalen Einzelhandel gezeigt. Wir können wirklich stolz sein auf den Zusammenhalt, den Unternehmen und Bürger in dieser schweren Zeit beweisen. Überrascht hat uns auch, dass es trotz der Corona-Pandemie zahlreiche Unternehmen gibt, die „jetzt erst recht“ am Standort Salzgitter investieren. Mit dem Team der WIS konnten wir während der schwierigen Phase des Lockdowns mehr als 250 telefonische Beratungsgespräche durchführen und auch die Benutzerstatistik unserer Internetseite zeigte mit zehnfach gesteigerten Zugriffszahlen eine hohe Nachfrage nach Informationen. Dank verschiedener Konjunkturpakete standen und stehen Möglichkeiten zur Verfügung, die Unternehmen vor Ort zu unterstützen. Wir hoffen sehr, dass viele Unternehmen gestärkt aus dieser Krise hervorgehen können und hoffen, dass wir als Wirtschafts- und Innovationsförderung unseren Teil dazu beitragen können.

  • Warum in Salzgitter investieren?

Salzgitter steht für Spitzenproduktion und Technologie – Fertigung auf höchstem Niveau: Mit großem Know-how und echter Leidenschaft für Produktion fertigen am drittgrößten Industriestandort Niedersachsens international führende Unternehmen Spitzenprodukte für den Weltmarkt – in enger Partnerschaft mit einem erfolgreichen und innovationsstarken Mittelstand.

  • Die Metropolregion in 3 Worten?

Wirtschaftsstark. Wissenschaftsstark. Zukunftsgerichtet

Bildquelle: Luftbilder_Bosch_Kugellis

Auf einer gemeinsamen Fachkonferenz diskutierten die elf deutschen Metropolregionen mit dem Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR), wie Metropolregionen die Transformation durch die Corona-Pandemie erleben, welche Schlüsse sich daraus ziehen lassen, und welche Lösungsansätze entwickelt werden können. Die Corona-Pandemie wirkt sich auf alle Bereiche von Gesellschaft und Wirtschaft aus. Noch sind die längerfristigen Veränderungen kaum abzusehen, aber es zeichnen sich Trends ab, die die Pandemie überdauern könnten. Vielfach beschleunigt die Pandemie bereits begonnene Veränderungsprozesse. Während der digitalen Fachkonferenz steht dabei die Lebenswirklichkeit der Menschen im Vordergrund. Rund 220 Fachleute aus Politik, Planung und Wissenschaft diskutierten gute Lösungen für eine Zusammenarbeit in den Regionen und darüber hinaus.

Dr. Markus Eltges, Leiter des BBSR dazu: „Die Pandemie hat gezeigt, dass das Unmögliche doch möglich ist. Daher müssen in Zukunft alle relevanten Akteure auf allen föderalen Ebenen besser auf den unmöglichen Fall vorbereitet sein. Die Starkregenereignisse am 14. Juli 2021 im Rheinland haben dies leider sehr deutlich gemacht.” Gefordert seien “klare Regelungen zum Homeoffice, aber auch Planungen und Projekte, die den Menschen in den Städten wohnortnahe grüne Erholungsflächen zur Verfügung stellen. Zu diesen Projekten zählen insbesondere auch Maßnahmen, die unsere Innenstädte als lebendige Orte erhalten. Bei allem muss es darum gehen, auch den Beiträgen zum Klimaschutz und zur Klimaanpassung ein großes Gewicht beizumessen.“

Erwin Schwärzer, Leiter der Abteilung Stadtentwicklung, Wohnen im Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat: „Der Bund ist den Kommunen ein starker Partner – gerade in Zeiten mit schwierigen Herausforderungen. Das BMI unterstützt die nachhaltige Entwicklung und die Transformation der Städte und Gemeinden mit starken und erfolgreichen Instrumenten.” Zu nennen seien vor allem die Städtebauförderung, das neue Bundesprogramm „Zukunftsfähige Innenstädte und Zentren“ und die Wohnraumoffensive des Bundes.

Jakob Richter, Sprecher des Initiativkreises der Europäischen Metropolregionen in Deutschland: „Wir alle sind noch unsicher, wie sich die Corona-Pandemie auf die zukünftige Entwicklung der Metropolregionen auswirken wird. Die rege Teilnahme zeigt, wie stark das Bedürfnis ist, sich darüber auszutauschen. Mit der heutigen Konferenz haben wir in den zentralen Themen mehr Klarheit bekommen und können uns so vor Ort besser auf die konkreten Probleme einstellen.“

Mit dabei und stark für die Metropolregion Hannover Braunschweig Göttingen Wolfsburg im Fachforum „Wie organisieren Metropolregionen Innovation?“: Prof. Stefan Dübel von CORAT Therapeutics aus Braunschweig und Kai Florysiak, Geschäftsführer der Metropolregion. Mit seinem Covid-19-Antikörpermedikament COR-101 schaffte es das Team um Dübel von Null bis in die Klinik innerhalb eines Jahres. Weitere Impulse lieferten die Metropolregionen Nordwest (Hyways for Future) und Rhein Ruhr. Der übergreifende Tenor zwischen den Metropolregionen: Die Übermetropolregionale Zusammenarbeit soll stärker im Fokus stehen. Ebenso internationale Sichtbarkeit zu erzeugen und diese Stärke von Metropolregionen stärker auszuspielen sowie mehr Sichtbarkeit beim Bund zu generieren.
In den insgesamt vier Fachforen

  • Lebens- und Arbeitswelt im Umbruch. Was bedeutet dies für regionale Planung und Entwicklung?
  • Wie organisieren Metropolregionen Innovation?
  • Was tun Metropolregionen zur Sicherung einer optimalen Verkehrsinfrastruktur sowie von Fachmessen und Kongressen?
  • Tourismus und Freizeit in den Metropolregionen neu denken

referierten daneben die Metropolregionen Frankfurt RheinMain, Rhein-Neckar, Nürnberg, Nordwest, Rheinland, Mitteldeutschland, München, Stuttgart, Ruhr und Hamburg.

Vom 11.-13. Oktober heißt es für die metropolregionalen Partner und ihre Wirtschaftsplayer: Servus München. Mit dabei auf dem Gemeinschaftsstand: Hildesheim. Vernetzung, Digitalisierung und ein starkes Miteinander – wir haben im Vorfeld gefragt: What’s Up Hildesheim?

  • Was macht die Region Hildesheim besonders?

Im Herzen der Metropolregion liegend, ist Hildesheim insbesondere eins - hervorragend vernetzt. Sei es die verkehrstechnische Anbindung an Auto- und Bundesbahnen, Luft- und Wasserverkehr, die Nähe zu wichtigen Wirtschaftsstandorten wie Hannover, Braunschweig, Göttingen und Wolfsburg oder die Vernetzung auf institutioneller Ebene. Die Region Hildesheim hat es geschafft, ein verlässliches Netzwerk aus Institutionen, Unternehmen, Politik, Banken und Bildungseinrichtungen aufzubauen, die in einem engen Austausch stehen. Dies schafft Innovationspotenzial und schnelle Problemlösungen.  Hildesheim zeichnet sich durch ein abwechslungsreiches Landschaftsbild von den Bördestrukturen im Norden bis hin zur attraktiven Leineberglandlandschaft im Süden der Region aus. Die Nähe zu den Naherholungsgebieten Harz, Heide und dem Weserbergland, bezahlbarer Wohnraum sowie ein breites Angebot an Kultur- und Freizeitmöglichkeiten schaffen ein attraktives und qualitativ hochwertiges Lebens- und Wohnumfeld. Das vielfältige und ausgezeichnete Angebot an Schulen und Hochschulen schafft die Voraussetzungen für hochwertigen Fachkräftenachwuchs.

  • Womit glänzen Sie auf der ExpoReal?

Die Region Hildesheim glänzt durch die langjährigen und auf der Messe etablierten Partner, durch die in jedem Jahr spannende Projekte geplant und umgesetzt werden. Lassen Sie sich überraschen!

  • Über 365 Tage Corona - was hat sich an Ihrem Standort verändert?

Der Blick in der Region Hildesheim hat sich noch verschärfter auf bestimmte Themen wie Digitalisierung, Nachhaltigkeit und Fachkräfte und damit auf die Zukunftsfähigkeit gerichtet. Die Krise hat bei vielen regionalen Unternehmen den Innovations- und Investitionsgeist geweckt. Internetpräsenzen wurden aufgebaut, E-Commerce eingerichtet, neue Kommunikationswege erschlossen und nachhaltige Investitionen für die Zukunft getätigt. Die Region geht flexibler, anpassungsfähiger und gestärkt aus der Krise hervor und hat die Zukunft voll im Blick.

  • Warum in die Region Hildesheim investieren?

Die Region bietet einen breiten Mittelstand, einen differenzierten Branchenmix an kleinen und mittleren Unternehmen sowie erfolgreiche Industrieunternehmen, die zusammen mit einem gründungsfreundlichen Ökosystem Hildesheim zu einem attraktiven Wirtschaftsstandort machen. Starke Bündnisse und Netzwerke sorgen in der Region wiederum für die Gewinnung und Bindung von Fachkräften. Eingebettet in einer attraktiven und abwechslungsreichen Bildungslandschaft wird zusammen mit vielfältigen Angeboten und Kooperationen viel in die Nachwuchsförderung z.B. für den MINT-Bereich investiert. Dazu bieten die Hochschulen als Schmieden für zukünftige Fachkräfte und als Gründungsmotoren ein hohes Innovationspotenzial. Die Zusammenarbeit zwischen Unternehmen und Institutionen ist unkompliziert und unternehmerfreundlich. Es gibt kein Gegeneinander oder Nebeneinander, sondern ein starkes Miteinander. Eine Vernetzung auf vielen Ebenen hebt die Potenziale der Region und schafft dynamisches Wachstum mit hoher Lebensqualität.
Bildquelle: Historischer Marktplatz mit Knochenhauer Amtshaus © Hildesheim Marketing, Foto Dagmar Schwelle

Vom 11.-13. Oktober heißt es für die metropolregionalen Partner und ihre Wirtschaftsplayer: Servus München. Auch Göttingen ist 2021 wieder am Gemeinschaftsstand vertreten. Die Wissenschaftsregion "In der Mitte Deutschlands", das neue Innovationsquartier, Göttingen als Investitionsstandort – wir haben im Vorfeld gefragt: What’s Up Göttingen?

  • Was macht Göttingen besonders?

»In der Mitte Deutschlands« – das ist der Standortfaktor, der Göttingen und die Region als weltbekannte Wissenschaftsregion und mit nunmehr zwei im DAX gelisteten Unternehmen auszeichnet. Als logistischer Knoten bietet die Stadt multimodale Anbindungen mit attraktiven Cut-off-Zeiten. Während sich Göttingen mit seinen 135.000 Einwohnern durch kurze Wege und dank der Hochschulen durch eine lebendige Kulturszene sowie ein buntes städtisches Leben auszeichnet, liegt die wunderschöne und abwechslungsreiche Naturerholung gleich nebenan: Das Weserbergland und das Wesertal, der Harz und die nordhessische Seenlandschaft bieten eine abwechslungsreiche Natur und eine Fülle an Sport- und Freizeitmöglichkeiten, die schnell erreichbar sind.

Göttingens Hochschulen sorgen für einen stetigen Zuzug junger hochqualifizierter Menschen in die Stadt. Davon profitieren die Unternehmen unmittelbar, da sie durch die enge Verzahnung zwischen Wirtschaft und Wissenschaft einen guten Zugang zu den potentiellen Mitarbeitern von morgen erhalten und so ihren Fachkräftebedarf decken können. Die Herausbildung von profitablen Wirtschaftsbereichen, wie dem stark wachsendem Life Science Cluster, einem weltweit agierenden Measurement-Cluster oder Innovationen der Nachhaltigkeitsökonomie, sind direkte Erträge der Göttinger Wissenslandschaft und gewährleisten auch künftig ein großes Gründungspotential vor Ort.

Punkten kann Göttingen auch mit den Lebensbedingungen vor Ort: Die Stadt hat mit knapp 50 % eine der höchsten Verfügbarkeitsquoten von Kindertagesstättenplätzen für unter dreijährige Kinder in Niedersachsen. Die Versorgungsquote der ein- bis zweijährigen Kinder liegt sogar bei 70 %. Ein breites Schulangebot bietet darüber hinaus verschiedene Schwerpunktsetzungen an. Die medizinische Versorgung besteht aus fünf Krankenhäusern, darunter die Universitätsmedizin Göttingen, eine der beiden medizinisch-wissenschaftlichen Spitzeneinrichtungen des Landes.

Summa Summarum: Das weltweite Renommee Göttingens und die Weltoffenheit, die überall in der Stadt zu spüren sind, bringt viele internationale Spitzenkräfte in die Stadt und erleichtert es, internationale Mitarbeiter für den Unternehmensstandort zu gewinnen.

  • Mit welchen Highlights glänzen Sie auf der Expo Real?

Mit dem neuen InnovationsQuartier Göttingen entsteht in mehreren Entwicklungsphasen sukzessive ein innovativer Technologie- und Wirtschaftscampus. Für innovative und technologieorientierte Unternehmen sowie Forschungs- und Bildungseinrichtungen wird räumliche und persönliche Nähe geschaffen. Das Konzept setzt auf intelligente und flächeneffiziente Gebäudekonzipierung in umweltfreundlicher und nachhaltiger Bauweise. Das Raumkonzept ist bedarfsorientiert und flexible ausgerichtet, um innovatives und motivierendes Arbeiten zu ermöglichen. Das Quartier zeichnet sich zudem durch seine optimale Lage und Infrastruktur aus: Direkte Anbindung an die A7 und B3, ideale Erschließung zum ICE-Bahnhof und zur Innenstadt sowie Insellage in einem bereits erschlossenen Gewerbegebiet.
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  • Über 365 Tage Corona – was hat sich an Ihrem Standort verändert?

Die Life Science Branche in Verbindung mit exzellenter Spitzenforschung hat einen erheblichen Wachstumsschub erhalten und die Göttinger Gesundheitswirtschaft findet national und international starke Beachtung.

  • Warum in Göttingen investieren?

Innovationspotenzial – eine enge Vernetzung zwischen Wissenschaft und Wirtschaft sorgt für einen unmittelbaren und flexiblen Know-how-Transfer
Gründungsförderung – exzellente Bedingungen dank intensiver Förderung des Gründungsgedankens an den Hochschulen sowie einer engen Verzahnung von Wissenschaft und regionaler Wirtschaft
Wissenschaftslandschaft – Forschung auf Spitzenniveau an drei Hochschulen und neun außeruniversitären Forschungseinrichtungen
Fachkräfte – 32.000 Studierende vor Ort sind die bestens ausgebildeten Fachkräfte der Zukunft
Lage – zentral in der Mitte Deutschlands an der Schnittstelle der Ost-West-Achse A2 zwischen Ruhrgebiet und Osteuropa sowie der Nord-Süd-Achse A7
Dynamik – Stadt und Region entwickeln sich dynamisch
Lebensqualität – eine Junge, lebenswerte Stadt mit kurzen Wegen in einer naturräumlichen vielfältigen Region zwischen Weser und Harz

  • Die Metropolregion in drei Worten?

Gemeinsam stark in/für Niedersachsen.

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Florian Geldmacher
Leiter Unternehmenskommunikation
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Bildquelle: Stadt Göttingen©Rampfel-Gö-Flug

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