DigiCare Robo

DigiCare Robo – Robotische Assistenz in der Pflege


Das Projekt DigiCare Robo wird bis Ende des Jahres eingestellt. Diese Seite wird in diesem Zuge nicht mehr verfügbar sein. 

Aktuelles

zu DigiCare Robo

Unsere zentralen Fragen

Wie kann Robotik Pflegekräfte entlasten?
Welche technischen Voraussetzungen müssen vor Ort, im Pflegeheim erfüllt werden?
Unter welchen Bedingungen wird Robotik akzeptiert und als nützlich angesehen?

Ziel des Projekts

Im Zentrum der Entwicklungsarbeiten von DigiCare Robo stehen die Bedarfe in Versorgungseinrichtungen, die von den InCa 4D-Projektpartnern bereits in zahlreichen Innovationsworkshops ermittelt wurden. Im Projekt wird die Umsetzung technischer Lösungen in die Pflegepraxis erfolgen. Nach der Erstellung des technischen Frameworks auf dem humanoiden Roboter Cruzr werden in Entwicklungs- und Erprobungsphasen mehrere Apps für verschiedene Anwendungsszenarien, wie das Besuchermanagement und soziale Interaktion, entwickelt. Zuständig für die Programmierung und den technischen Support des Roboters ist die Fakultät Informatik der Ostfalia. Die Erprobung erfolgt durch den Anwendungspartner AWO Bezirksverband Braunschweig in ausgewählten Pflegeeinrichtungen.

Herangehensweise

Wir arbeiten im Open-Innovation-Ansatz in gemeinsamen Workshops bei der AWO Braunschweig. Dazu laden wir sowohl Pflegekräfte als auch das Forschungs- und Entwicklungsteam der Ostfalia Hochschule ein, um Lösungen gemeinsam (weiter) zu entwickeln. Den Grundstein dafür haben wir bereits in der Entwicklungsplattform InCa 4D gelegt.
Dabei heraus kristallisiert haben sich zwei Use-Cases, die im Projekt DigiCare Robo umgesetzt, erprobt und schrittweise mit dem Feedback aus der Pflegepraxis optimiert werden: 
Die Unterstützung durch Robotik im Besuchermanagement und die Kommunikation und Interaktion mit Pflegebedürftigen und deren Angehörigen durch Robotik

Sie haben Fragen zum Projekt? Kontaktieren Sie uns!

FAQ

Warum Robotik?

Viel zu oft muss Pflegepersonal Tätigkeiten erledigen, die mit Pflege gar nichts zu tun haben. Roboter dienen dabei als Werkzeug, als Hilfsmittel, durch die Pflegekräfte wieder mehr Zeit für die direkte Interaktion mit den Pflegebedürftigen haben werden. Roboter – und insbesondere Roboterassistenten – haben das Potenzial, den Erhalt des selbstbestimmten Lebens im Alter zu ermöglichen und den Pflegeberuf zu unterstützen, indem nicht primär pflegerische Aufgaben mithilfe der neuen Technologie gelöst werden.

Wann wird Cruzr einsatzbereit sein?

Was vor einigen Jahren noch utopisch klang, ist mittlerweile die nahe Zukunft. Denn vermehrt wird über den gezielten Einsatz von lernenden Systemen, zu denen Pflege-Roboter zählen, diskutiert. Langsam werden laufenden Projekte aus technologischer Sicht allmählich alltagstauglich. Es gilt jedoch auch an den ELSI-Aspekten, ökonomische, ethisch und rechtliche sowie soziale Aspekte, zu arbeiten und so die Voraussetzungen für den Einsatz von Robotik in der Pflegepraxis zu schaffen. Erst dann wir Cruzr in der Pflege ankommen.

Beteiligung

Neben der Metropolregion als Projektträgerin sind der AWO Bezirksverband Braunschweig e.V. als Anwendungspartner und die Fakultät Informatik der Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften als Entwicklungspartner am Projekt beteiligt. Fördergeldgeber für DigiCare Robo ist das Amt für regionale Landesentwicklung Leine-Weser.

Bilder

DigiCare Robo Impressionen

Ablauf

2022

27. Januar

Übergabe des Fördermittelbescheids

Projektstart

Workshops zur Konkretisierung der Bedarfe und Umsetzung in Pflegeeinrichtungen der AWO
2022

2. Quartal

2022

Feedbackworkshops,
Konkretisierungsworkshops

Projektarbeit

Entwicklung, Erprobung und Anpassung von Besuchermanagement auf den Pflegeroboter Cruzr

Projektentwicklung

2023

Entwicklung, Erprobung und Anpassung von Kommunikation und Interaktion auf Cruzr

2023-24

Projektabschluss

Finale Auswertung der Projektergebnisse, Implementierung von Anwendungen in Pflegeeinrichtungen

Das ist Cruzr!

  • Abmessungen: 1195 x 521 x 516 mm
  • Gewicht: 45 kg
  • Batterie: 20 Ah, 24 V
  • Kamera: 13 MP HD (Foto), 1080 p (Video)
  • OS: Android und ROS
  • Sensoren (MIC Array 6+0 Sensor im Kopf, 1 Kamera mit Tiefenerkennung in der Taille, 1 Lidar-Sensor, 6 Sonar-Sensoren, 12 Infrarot-Sensoren, 1 9-Achsen-Inertialeinheit im Chassis)
  • Bewegungsachsen
  • Netzwerk: WiFi 2,4 G/5G

Projekt-Partner

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