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Cinéma | Rendez-vous Québec: La Face de la diversité - Kurzfilme von Caroline Monnet

31. Januar, 20:00 - 21:30

Rendezvous quebec - c: Maple Movies

In Anwesenheit der Regisseurin Caroline Monnet!

Caroline Monnet ist eine multidisziplinäre Künstlerin und lebt in Montréal. In ihren Arbeiten, die sich im Feld zwischen Experiment, Dokument und Imagination bewegen, setzt sie sich mit den Auswirkungen des Kolonialismus auseinander, indem sie überholte anthropologische Systeme durch indigene Methodologien aktualisiert. Ihre Arbeiten wurden auf Festivals wie dem Toronto International Film Festival, Sundance und der Berlinale sowie in Museen wie der Whitney Biennale, der Frankfurter Kunsthalle, dem Montreal Museum of Fine Arts und der National Gallery of Canada präsentiert.

Mehr Infos über die Filmauswahl von Caroline Monnet

Die Kurzfilme umfassen:

- THE BLACK CASE (La Mallette Noire), Kanada 2014, 13 min.
Im Jahr 1930 werden die 8-jährige Elizabeth und ihr kleiner Cousin aufgrund einer Tuberkulose-Epidemie aus ihrer Familie genommen und unter Quarantäne gestellt. Traumatische Ereignisse tragen sich im Laufe einer Nacht in der Krankenstation einer kanadischen Internatsschule zu.

- MOBILIZE, Kanada 2025, 4 min.
Beeindruckende Archivaufnahmen zeigen, wie Menschen der kanadischen First Nations aus den Wäldern auf die Dächer der Wolkenkratzer von New York ziehen, die zum Teil von Mohawk-Eisenarbeitern gebaut wurden.

- IKWÉ, Kanada 2009, 5 min.
Der Experimentalfilm verwebt die intimen Gedanken der Protagonstin Ikwé mit dem traditionellen Wissen ihrer Vorfahrin Moon. Ein surreales Stück über die Kraft von Gedanken und persönlicher Reflexion.

- TSHIUETIN, Kanada 2016, 11 min.
Ein Blick auf die wichtigen Verbindungen zwischen den indigenen Gemeinschaften und den natürlichen Ressourcen im Norden Kanadas, eine Fahrt durch Nord-Quebec und Labrador - mit der First Nation’s Eisenbahnlinie.

- GEPHYROPHOBIA, Kanada 2012, 2 min.
Der Outaouais-Fluss als gemeinsame Grenze sorgt für Spannung zwischen zwei sehr unterschiedlichen Identitäten. Und für Gephyrophobie - der Angst vor dem Überqueren von Brücken.

- CEREMONIAL, Kanada 2018, 3 min.
Hypnotische Collage, die die rituellen Praktiken der indigenen Stämme der First Nation in Nordamerika erforscht.

- EMPTYING THE TANK, Kanada 2018, 10 min., OmU
Aus einer Nation stammend, die zirka 2.500 Angehörige umfasst, dokumentiert der Film die innere Stärke der ersten Martial-Arts-Kämpferin der Chippewa in Ontario.

- ROBERTA, Kanada 2014, 18 min.
Mit Amphetaminen und Alkohol versucht Roberta, Hausfrau und Großmutter, die Langeweile zu bekämpfen, die die konformistische Gesellschaft, in der sie lebt, in ihr hervorruft.

- CREATURA DADA, Kanada 2017, 3 min.
Sechs mächtige indigene Frauen, ein Festmahl, eine Versammlung. Mit Opulenz feiert diese lebhafte Fantasie das Ende der Welt, wie wir sie kennen, und den damit verbundenen Neuanfang.

- PIDKWE, Kanada 2025, 10 min.
Visuelle Reise von indigenen Frauen verschiedener Generationen, ausgedrückt durch traditionellen und modernen Tanz. Der Film überquert die Grenzen von Kino und Performance und wird so zu einer Verbindung zwischen Vergangenheit und Zukunft.

Die 2. Retrospektive des Cinéma Québécois in Deutschland "La Face de la diversité" ist im deutschsprachigen Raum unterwegs von Januar 2026 — Oktober 2026. Mehr Infos

In Zusammenarbeit mit dem Bundesverband kommunale Filmarbeit

Details

Veranstaltungsort

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