Metropolregion in europäischer Innovationsszene erfolgreich

Veröffentlicht: 10. Juni 2017

Partner in Projekten für mehr Elektromobilität

HANNOVER, 10. Juni 2017.- Das EU-Programm Horizon 2020 fördert Initiativen im Bereich Forschung und Innovation. In einer kürzlich von der EU-Kommission vorgenommenen Zwischenbewertung wurde festgestellt, dass der Wettbewerb um die Teilnahme an dem Förderprogramm härter geworden ist, da die Zahl der Bewerber um die rund 80 Milliarden Euro Fördermittel zugenommen hat. Bisher wurden rund 11.000 Projekte mit Teilnehmenden aus mehr als 130 Ländern und mit insgesamt 20,4 Milliarden Euro gefördert. In der Regel erfolgt die Auswahl über ein zweistufiges Verfahren. Aussichtsreiche Bewerbungen werden nach einem Förderaufruf gebeten, einen detaillierten Antrag zu stellen. Gute Chancen besitzen Vorhaben mit sehr innovativen Inhalten, die in internationalen Konsortien entwickelt werden müssen.

Metropolregion Hannover Braunschweig Göttingen Wolfsburg

Die Metropolregion ist aktuell gleich in zwei Projekten aktiv. Im Feld "Elektromobilität" steht die Metropolregion mit zwei prominent besetzten Konsortien in einer zweiten Auswahlrunde. Dabei handelt es sich um ein Projekt mit Partnern aus neuen Ländern aus dem ERA-NET Cofund. Hier baut die Metropolregion auf ihre Erfahrungen in der Entwicklung regionaler Strategien zur Förderung des Einsatzes von Elektrofahrzeugen und bei der Entwicklung von Netzwerken und Kooperationen aus ihrer Arbeit aus dem Amt electric bzw. der Flotte electric auf. Leiterin Sabine Flores, die auch ein lebendiges Netzwerk mit spanischen Städten und Regionen in Spanien aufgebaut hat, hat hier die Projektverantwortung übernommen. Der finale Antrag wurde am gestrigen Tag eingereicht. Mit einer Entscheidung der EU-Kommission ist wohl im Oktober 2017 zu rechnen.

Das zweite Horizon 2020-Projekt beschäftigt sich mit der Entwicklung von Geschäftsmodellen für Dienstleistungen im Bereich Elektromobilität. Die Metropolregion arbeitet hier u.a. mit Hochschulen, Fahrzeugherstellern und Verkehrsunternehmen aus mehreren europäischen Staaten zusammen. Die Inhalten werden bis zum Herbst dieses Jahres antragsreif formuliert.

Raimund Nowak, Geschäftsführer Metropolregion: "Die Metropolregion ist im Bereich der kommunalen Strategieentwicklung und der Schaffung von guten Rahmenbedingungen für Elektrofahrzeuge mittlerweile ein gesuchter Partner in der europäischen Innovationsszene. Diese Entwicklung ist gut für die Platzierung der Metropolregion als eine der führenden elektromobilen Regionen Europas."

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