Der neue Film der Dardenne-Brüder. 5 junge Mädchen leben in einem Heim für junge Mütter. Fünf Teenagerinnen, die auf ein besseres Leben für sich und ihre Babys hoffen. Jede Geschichte wurde entsprechend der jeweiligen Teenager-Mutter und ihrem Kind gestaltet, sowohl innerhalb als auch außerhalb des Heims für junge Mütter. Was sie verbindet, ist die frühe Mutterschaft, die mit der sozialen Determinierung von Armut und bestimmten emotionalen Defiziten verbunden ist. Diese können dazu führen, dass die gleichen Verhaltensweisen von Generation zu Generation wiederholt werden. Genau davon versuchen sie sich zu befreien und erscheinen dabei einzigartig, lebendig und individuell.

Regie: Jean-Pierre & Luc Dardenne
Französisch/Belgien 2025, OmU (106 Min.)
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SOPHIE MARCEAU ist zurück!
Mit 55 Jahren genießt Anne (Sophie Marceau) erstmals die neu gewonnene Freiheit, seit ihre Kinder ausgezogen sind. Der Alltag gerät jedoch aus dem Gleichgewicht, als ihre 23-jährige Tochter Louise (Thaïs Alessandrin) nach beruflichen und privaten Rückschlägen wieder bei ihr einzieht. Das ungeplante Zusammenleben bringt unterschiedliche Lebensentwürfe und Erwartungen ans Licht. Kurz darauf folgt eine weitere Nachricht, die Annes Situation verändert: Ihr Sohn Théo (Victor Belmondo) teilt ihr mit, dass sie bald Großmutter wird. Zwischen dem erneuten Zusammenleben mit Louise und dieser neuen familiären Rolle verschieben sich Annes Perspektiven. Gewohnte Strukturen lösen sich auf, während sich neue Möglichkeiten und unerwartete emotionale Impulse ergeben. Angesichts dieser Entwicklungen muss Anne erkennt, dass Lebenspläne selten geradlinig verlaufen.

Regie: Lisa Azuelos
Frankreich 2026, OmU (108 Min.)
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Hinauf in die Berge: Eine realistische und dennoch gleichnishafte Reise, aus den Büros der Städte hinauf zu den Hirten und Herden in die Berge, schildert dieser wunderbare Film.
Mathyas tauscht sein Leben als junger Werbefachmann in Montreal ein, um Schäfer in der Provence zu werden. Die harte Realität der Hirtenwelt zwingt ihn jedoch dazu, seine romantische Vorstellung von diesem Beruf zu hinterfragen. Der Besuch von Élise, einer Beamtin, die ihren Job kurz entschlossen gekündigt hat, gibt Mathyas Suche eine neue Richtung. Gemeinsam begeben sie sich auf die Wanderschaft mit einer Schafherde in ihrer alleinigen Verantwortung. An den Begegnungen und bestandenen Prüfungen in den Bergen gewachsen, erschaffen sie sich die Möglichkeit für ein neues Leben.

Regie: Sophie Deraspe
Frankreich/Kanada 2024, OmU (113 Min.)
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Zwanzig Jahre Ehe, eine Liebe, die trägt – und ein Geheimnis, das alles verändert. Nach einer wahren Geschichte legt die Regisseurin Reem Kherici, Fachfrau für französische Publikumshits, einen Komödienkracher hin, dem ein echter Coup gelingt:
Sehr empfindsam und dennoch voller Humor erzählt der Film von der Erneuerungskraft der Liebe. Eine sehr bewegende und hinreißend witzige Geschichte über eine große Liebe, die sich traut, Fragen zu stellen – und ein Paar, das bereit ist, neue Antworten zu finden.
Fanny und Tom sind seit über 20 Jahren glücklich verheiratet. Tom, ein Ingenieur mit Perfektionismus-Passion, tüftelt am liebsten an Erfindungen. Doch weder seine im Dunkeln leuchtenden Hausschuhe noch das Kreditkartenglücksrad haben es zum Prototypen geschafft. Die Familienkasse ist leer, das Haus samt geliebter Werkstatt soll verkauft werden. Es könnte insgesamt besser laufen, als ihm eines Tages Fanny ein Geheimnis anvertraut...

Regie: Reem Kherici
Frankreich 2026, OmU (90 Min.), FSK: 12 J.

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Nach dem Cannes-Erfolg von TITANE (2021) kehrt Regisseurin Julia Ducournau mit ihrem bisher ambitioniertesten Film ins Kino zurück. Die Geschichte folgt der Teenagerin Alpha, die in den 1980er-Jahren bei ihrer Mutter in Le Havre aufwächst. Über Stadt und Kleinfamilie liegt ein Klima der Angst, denn eine rätselhafte Krankheit, die die Betroffenen allmählich versteinern lässt, greift um sich. Als der heroinsüchtige Onkel Amin bei Alpha und ihrer Mutter Unterschlupf sucht, rückt die Epidemie ihnen unerwartet nahe.

Ducournaus neuer Film ist ein grandioses, tief berührendes Werk über Solidarität unter Ausgestoßenen und Randständigen. In komplexen Verschränkungen verknüpft ALPHA den transformativen Charakter des Schmerzes mit dem des Körpers und der Zeit.

Mit Mélissa Boros, Tahar Rahim, Golshifteh Farahani, Emma Mackey, Finnegan Oldfield

Regie: Julia Ducournau
Frankreich/Belgien 2025, OmU (127 min.)

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Spielzeiten:
Donnerstag, 21.5. um 20:30 Uhr
Freitag, 22.5. um 20:30 Uhr

AUFSTÄNDE (Soulèvements) ist ein vielstimmiges Porträt einer generationsübergreifenden Widerstandsbewegung in Frankreich, die - teilweise mit Erfolg - gegen die Aneignung von Land und Wasser, gegen industrielle Verwüstungen, zerstörerische Bauprojekte und gegen den Aufstieg totalitärer Tendenzen kämpft. Sechzehn Aktivist*innen der "Soulèvements de la Terre" (Aufstände der Erde) machen mit ihren detaillierten Erzählungen die vielfältige Zusammensetzung, den Phantasiereichtum und das vielseitige Engagement der Kräfte sichtbar, die überall in Land aktiv sind, um neue Verbindungen zur Natur zu knüpfen, andere Lebens- und Wirtschaftsweisen zu erproben, die von der Politik etablierten Schranken aufzubrechen und ein Feld von Möglichkeiten und Utopien zu eröffnen.

Der Film hat - nach seiner deutschen Premiere bei den Französischen Filmtagen Tübingen im November 2025 - im Kino im Sprengel seine erste deutsche Kinoaufführung!

Regie: Thomas Lacoste
Frankreich 2025, OmU (105 min.)

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Spielzeiten:
Freitag 15.5.  um 20:30 Uhr mit anschließende Gespräch mit Vertreter*innen von WESTprotest
Samstag 16.5. um 20:30 Uhr

In Kooperation mit WESTprotest

Benjamin ist jung und hat noch kaum Berufserfahrung. Zu Beginn des neuen Schuljahres tritt er an einem Collège eine Stelle als Mathelehrer an. Wie schwer kann es schon sein, ein paar Kids ein bisschen Grundwissen über Zahlen und Formeln zu vermitteln? Doch das Unterrichten geht ihm anfangs alles andere als leicht von der Hand, die Schülerinnen und Schüler fordern ihn ganz schön heraus. Direkt an seinem ersten Arbeitstag wird er vor der gesamten Klasse von seinem älteren Kollegen Pierre für einen Praktikanten gehalten – wahrlich fatal für die Autorität, die Benjamin gerade erst aufzubauen versucht. Doch das engagierte Lehrerteam und der Zusammenhalt, den Benjamin an der Schule erlebt, inspirieren ihn – und mit seiner Kompetenz als Lehrkraft wächst auch seine Leidenschaft für den Beruf. Nach und nach lernt man die verschiedenen jungen Lehrer:innen und ihre Lebenssituationen kennen, während zwischen ihnen eine regelrechte Verbundenheit entsteht.

Die Vorstellung findet im Raum BW 74.003 des Sprachenzentrums der TU Braunschweig statt – eine Voranmeldung ist notwendig und per Mail an i.laval-speier@tu-braunschweig.de möglich. Die Veranstaltung ist kostenlos!

Regie: Thomas Lilti
mit: Vincent Lacoste, François Cluzet, Louise Bourgoin

Frankreich 2023, Omu (111 Min.)

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Der französische Spielfilm L’Histoire de Souleymane (2024) von Boris Lojkine erzählt 48 Stunden im Leben von Souleymane, einem jungen Migranten aus Guinea, der in Paris um sein Überleben und eine Zukunft kämpft.

Souleymane ist aus Guinea nach Frankreich gekommen mit der Hoffnung auf ein besseres Leben. In Paris arbeitet er als Fahrradkurier und liefert Essen in der französischen Hauptstadt aus – schnell, oft ohne genügend Schutz und bis in die Nacht hinein. Parallel zu seinem Job muss er einen wichtigen Termin wahrnehmen: Ein Anhörungstermin bei der zuständigen Behörde für Asylverfahren steht bevor und wird über seine Zukunft entscheiden. Er hat keinen regulären Aufenthaltsstatus („sans papiers“) und keine sicheren Papiere. Deshalb gerät er in prekäre Abhängigkeiten: Er nutzt das Konto eines anderen als Kurier und übernimmt eine Geschichte, die ihm nicht ganz gehört – eine vorgeschriebene Erzählung, damit sein Asylverfahren Erfolg haben könnte.

Der Film zeigt, wie Souleymane nicht nur gegen äußere Strukturen kämpft – wie Ausbeutung, kaum Schlafplätze, permanenten Druck – sondern auch innerlich ringt: mit Würde, Wahrheit, Identität und dem Wunsch nach einem Leben in Sicherheit. Letztlich spitzt sich alles auf diesen Anhörungstermin zu: Er muss mit einer Geschichte antreten, die nicht seine ist, um bleiben zu dürfen – doch im Inneren überlegt er, ob er diese fremde Geschichte wirklich leben will.

L'histoire de Souleymane ("Souleymanes Geschichte") wird in folgenden Tagen im Kino im Künstlerhaus Hannover gezeigt:
am Dienstag, den 14. April um 17:30 Uhr
am Montag, den 20. April um 20:45 Uhr
am Mittwoch, den 22. April um 18 Uhr

Regie: Boris Lojkine
Mit: Abou Sangaré, Nina Meurisse, Emmanuel Yovanie, Younoussa Diallo

Frankreich 2025, OmU (93 Min.)

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Es ist wieder soweit - die Schulkinowochen rücken näher!

Vom 05.  - 18.03. 2026 haben Schülerinnen und Schüler in ganz Niedersachsen die Möglichkeit, zahlreiche Filme anzusehen. Auch einige französischsprachige Filme stehen auf dem Programm. Von Schicksalen aus Pariser Banlieues und Jugendliebe auf dem Land bis hin zur Selbstfindung im Süden wird ein breites Themenfeld abgedeckt - genauere Informationen hier:

Die Filme werden in zahlreichen Kinos in ganz Niedersachsen gezeigt:
Kinos 2026 | Schulkinowochen Niedersachsen

Eine Killerin, ein tödlicher Auftrag, ein Netz aus Verrat und Intrigen. Christoph Hochhäuslers atmosphärischer Gangsterfilm, der als La Mort Viendra 2024 beim Locarno Film Festival seine Weltpremiere feierte, entführt in die düsteren Gassen Brüssels. In der Tradition von Jean-Pierre Melville erzählt der Film die Geschichte der Auftragsmörderin Tez, die im Auftrag des berüchtigten Gangsters Charles Mahr einen riskanten Racheplan umsetzt – bis sie selbst zur Gejagten wird. Düster, stilvoll und begleitet von einer klirrend-kalten Filmmusik, beleuchtet der Film eine Welt voller Machtspiele, Intrigen und Verrat. Ein Meisterwerk, das die Faszination des klassischen Gangsterkinos mit moderner Eleganz neu aufleben lässt.

Tez ist Auftragskillerin, doch dieser Job fordert mehr als nur ihre tödliche Präzision. Als Charles Mahr, ein legendärer Gangster, sie engagiert, den Mord an einem seiner Kuriere zu rächen, gerät Tez in ein Netz aus Verrat und Machtspielen. Sie verfolgt eine Spur, die zu einem Komplott zwischen Mahrs ehrgeizigem Rivalen De Boer und seinem engen Vertrauten Zinedine führt. Doch der Auftrag nimmt eine unerwartete Wendung, und Tez muss entscheiden, für wen sie am Ende wirklich arbeitet.

Dank des bundesweiten Startes am 12. März wird der Film im Rahmen einer Kinotour an folgenden Tagen im Kino am Künstlerhaus gezeigt:

am Freitag, 27.03. um 16 Uhr, am Sonntag, 29.03. um 18 Uhr, am Samstag, 04.04. um 16 Uhr und am Mittwoch, 08.04. um 18 Uhr

Regie: Christoph Hochhäusler

mit: Sophie Verbeeck, Louis-Do de Lencquesaing, Marc Limpach, Mourade Zeguendi.

Deutschland, Belgien, Luxemburg 2024, OmU (101 Min.)

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