5 Jahre Real Estate Arena - und die Metropolregion ist seit Beginn mit dabei
Mit 13 Partnern aus der gesamten Metropolregion zeigen wir an unserem Gemeinschaftsstand (Halle 4, Stand F16) auch 2026 unsere Potenziale rund um die Themen Immobilien- und Projektentwicklung, Gewerbeflächen, Nachhaltigkeit bei Baukonzepten und Transformation.
Als Partner an unserem Stand dabei sind:
Weitere Informationen zu unseren Standpartnern gibt es hier.
Unsere Programmhighlights:
10. Juni, 11:30 Uhr
Standeröffnung & Get-together
11. Juni, 11:30 Uhr
Keynote & Diskussion
Prof. Dr. Uwe Schneidewind, Transformationsforscher und Oberbürgermeister a.D.
"Dienstschluss"
Die Flucht über die innerdeutsche Grenze, tief begrabene Traumata und eine Recherche, die alte Geheimnisse ans Licht bringt – das alles vereint Maxime Gillio in seinem französischsprachigen Roman post frontière, ins Deutsche übersetzt von Herbert Zemke und erhältlich beim Magenta Verlag mit dem Titel Grenzüberschreitungen.
Der 2023 in Frankreich erschienene Roman handelt von drei Frauen aus unterschiedlichen Generationen, die verschiedene Päckchen und Geschichten mit sich tragen, aber dennoch miteinander verbunden zu sein scheinen.
Berlin 2006: Die Journalistin Patricia Sammer stößt scheinbar durch Recherchen auf die DDR-Geflüchtete Inge Oelzen und interessiert sich für ihre Vergangenheit: die Kindheit in der Nachkriegszeit und die Vertreibung der Sudetendeutschen aus der Tschechoslowakei, später die Flucht aus der Deutschen Demokratischen Republik in den 1960er-Jahren. Doch anders als zu Beginn erwartet, scheint es der Journalistin nicht lediglich um berufliche Recherchen zu gehen: Sie versucht, einem eigenen, tiefgehenden Kindheitstrauma auf den Grund zu gehen. Doch wie genau kommt sie darauf auf Inge Oelzen? Was gibt diese nicht von sich preis?
Drei Schicksale - und ein kompliziertes Beziehungsgeflecht basierend auf einer wahren Begebenheit, welches auf persönliche Art und Weise die Tragik der Geschichte von Ost und West aufzeigt.
Der Titel Grenzüberschreitungen/post frontière scheint hierbei eine Doppelbedeutung zu haben – neben der offensichtlichen Grenzüberschreitung von Inge Oelzen in Form ihrer Flucht scheint er hier zudem eine Anspielung auf das übergriffige Verhalten der Journalistin Sammer zu sein, die mit ihren intimen Fragen alte Wunden wieder aufreißt.
Maxime Gillio, geboren 1975 im nordfranzösischen Dunkerque, ist bereits Autor zahlreicher Kriminalromane, als er sich ebenfalls der Jugendliteratur zuwendet. Mit post frontière im Jahre 2013 taucht er nochmals in ein neues literarisches Feld ein.
Die Lesung findet am 05. Mai um 19 Uhr mit anschießendem Gespräch mit Autor Maxime Gillio statt - er freut sich, Sie begrüßen und Ihre Fragen beantworten zu dürfen! Der Eintritt ist frei.
Barberie Bichette, von ihren Freund:innen auch Barbie genannt, war vielleicht schön, vielleicht geliebt, vielleicht eine gute Mutter. Doch sie sieht all das nicht mehr und ist mit neuen Herausforderungen konfrontiert, als sie 55 Jahre alt wird. Sie gerät in eine Welt voller Dunkelheit, Gewalt und Absurdität, während sie mit ihrer Identität, ihren Beziehungen und den Problemen des Lebens kämpft.
Barberie ist Mitte 50 – und sie hat alles, was langläufig zu einem angenehmen Leben gehört: genug Geld, einen sicheren Job in einer Werbeagentur, einen erwachsenen Sohn und eine zickige 17-jährige Tochter. Aber Barberie ist eine Vielleicht-Frau, unsicher in allem, was sie tut, und unglücklich, weil sie immer noch nicht weiß, wer sie ist und was das Ganze überhaupt soll.
Ihr Leben lang hat sie funktioniert, hat sich für die Kinder aufgeopfert, vermutlich auch für ihren Ex-Mann. Sie hat getan, was nötig war, aber nie das, wozu sie Lust hatte. Und dabei hat sie den Spaß am Leben verlernt. Nun möchte sie ihre Memoiren schreiben, kommt damit aber nicht voran. Also verabredet sie sich mit Männern, und auch dabei hapert es. Stattdessen lässt sie sich von ihrer besten Freundin zutexten, die sie lieber anschwindelt, statt ehrlich über ihre Probleme zu reden, nur um endlich ihre Ruhe zu haben. Denn in Wahrheit hat Barberie viele Probleme.
Regie: Sophie Fillières
mit: Agnès Jaoui, Angelina Woreth, Édouard Sulpice
Frankreich 2024, Omu (102 Min.)
Die französisch-senegalesische Tänzerin und Choreografin Germaine Acogny, geboren im Jahr 1944 in Benin, gilt als „Mutter des afrikanischen zeitgenössischen Tanzes“. Die Regisseurin Greta-Marie Becker porträtiert die Künstlerin in ihrem Werk Germaine Acogny – l'essence de la danse und zeigt dabei die unermüdliche Energie, mit der Acogny tanzt, performt und unterrichtet. Becker verbindet aktuelle Interviews und Aufnahmen mit Archivmaterial. So sieht man Acogny beispielsweise in jüngeren Jahren und aber auch dann, als sie andere Tänzer:innen mit ihrer entschlossenen Art als Lehrerin motiviert und antreibt.
Acognys Karriere begann, als der Dichter und Staatsmann Léopold Sédar Senghor den Senegal zu einem Zentrum für zeitgenössische Kunst in Afrika machen wollte. Als erster Präsident nach der Unabhängigkeit des Landes (1960) gründete er 1977 gemeinsam mit dem französischen Star-Choreografen Maurice Béjart das Nationale Tanzinstitut Mudra Afrique. Mit Anfang 30 wurde Germaine Acogny die erste künstlerische Leiterin des wegweisenden Tanzinstituts. Die Zuschauenden erhalten kurze Blicke in einstige Proben oder Aufführungen und einen Eindruck von Acognys Kampfbereitschaft: „Beim Tanzen sollte man nicht deinen Körper sehen, sondern deine Seele“, sagt sie an einer Stelle. Bei ihren Performances kommt zur Bewegungskunst zuweilen das gesprochene Wort in Form von klaren politischen Statements hinzu. Ganz nebenbei schildert Becker in ihrem Film eine zauberhafte Liebesgeschichte mit Acognys Ehemann Helmut Vogt, mit dem Acogny die École des Sables gründet, das Internationale Zentrum für traditionelle und zeitgenössische afrikanische Tänze im Senegal.
Germaine Acogny ist eine Ikone. Doch sie ruht sich nicht auf diesem Status aus, sondern interagiert voller Elan mit dem Nachwuchs und will nach wie vor erfahren, was die jungen Talente bewegt und berührt – dieses Werk ist eine Hommage an sie und ihre Willenskraft.
Der Tanzfilm wird als Premiere im Rahmen der Ostertanztage und in Kooperation mit dem Staatsballett Hannover gezeigt – auch die Regisseurin wird anwesend sein!
Regie: Greta-Marie Becker
Deutschland, Frankreich, Senegal 2026, franz. OmU (89 Min.).
Der französische Spielfilm L’Histoire de Souleymane (2024) von Boris Lojkine erzählt 48 Stunden im Leben von Souleymane, einem jungen Migranten aus Guinea, der in Paris um sein Überleben und eine Zukunft kämpft.
Souleymane ist aus Guinea nach Frankreich gekommen mit der Hoffnung auf ein besseres Leben. In Paris arbeitet er als Fahrradkurier und liefert Essen in der französischen Hauptstadt aus – schnell, oft ohne genügend Schutz und bis in die Nacht hinein. Parallel zu seinem Job muss er einen wichtigen Termin wahrnehmen: Ein Anhörungstermin bei der zuständigen Behörde für Asylverfahren steht bevor und wird über seine Zukunft entscheiden. Er hat keinen regulären Aufenthaltsstatus („sans papiers“) und keine sicheren Papiere. Deshalb gerät er in prekäre Abhängigkeiten: Er nutzt das Konto eines anderen als Kurier und übernimmt eine Geschichte, die ihm nicht ganz gehört – eine vorgeschriebene Erzählung, damit sein Asylverfahren Erfolg haben könnte.
Der Film zeigt, wie Souleymane nicht nur gegen äußere Strukturen kämpft – wie Ausbeutung, kaum Schlafplätze, permanenten Druck – sondern auch innerlich ringt: mit Würde, Wahrheit, Identität und dem Wunsch nach einem Leben in Sicherheit. Letztlich spitzt sich alles auf diesen Anhörungstermin zu: Er muss mit einer Geschichte antreten, die nicht seine ist, um bleiben zu dürfen – doch im Inneren überlegt er, ob er diese fremde Geschichte wirklich leben will.
L'histoire de Souleymane ("Souleymanes Geschichte") wird in folgenden Tagen im Kino im Künstlerhaus Hannover gezeigt:
am Dienstag, den 14. April um 17:30 Uhr
am Montag, den 20. April um 20:45 Uhr
am Mittwoch, den 22. April um 18 Uhr
Regie: Boris Lojkine
Mit: Abou Sangaré, Nina Meurisse, Emmanuel Yovanie, Younoussa Diallo
Frankreich 2025, OmU (93 Min.)
Der französische Sänger Antoine Villoutreix kommt am 23. April mit seinem neuen Album Radio Liberté und einer Portion Sommer im Gepäck nach Hannover!
Denn genauso klingen die Songs des Singer-Songwriters - nach Sommer, Sonne und guter Laune. Mit charmanter Leichtigkeit strahlen die facettenreichen Chansons zwischen Pop, Jazz und Folk mit einer Prise Weltbeats direkt ins Herz. Und dank ihrer groovenden, farbenfrohen Rhythmen, für die auf dem neuen Album Radio Liberté der Berliner Musikproduzent Super Antena Tropical zuständig ist, animieren sie auch gleich zum Tanzen!
Antoine Villoutreix wurde in Caen in der französischen Normandie geboren und wuchs in Paris auf, wo er später auch Deutsch studierte. Heute lebt er in Berlin – seiner Wahlheimat, der er sogar einen eigenen Song widmete. Er schafft es, in seiner Musik mehrere Nationen zu verbinden: Mal singt er auf Französisch, mal auf Deutsch oder auch auf Englisch und berührt damit Menschen aller Welt.
Das Konzert findet am Donnerstag, den 23. April von 20-23 Uhr bei Feinkost Lampe statt. Karten sind im Vorverkauf für 15€ und bei der Abendkasse für 18€ erhältlich. Ab 23 Uhr folgt eine After-Party – dazu sind alle herzlich eingeladen!
Nähere Informationen zum Konzert unter: Antoine Villoutreix – Radio Liberté am 23.04.2026 in Hannover - Rausgegangen Hannover
Eine Killerin, ein tödlicher Auftrag, ein Netz aus Verrat und Intrigen. Christoph Hochhäuslers atmosphärischer Gangsterfilm, der als La Mort Viendra 2024 beim Locarno Film Festival seine Weltpremiere feierte, entführt in die düsteren Gassen Brüssels. In der Tradition von Jean-Pierre Melville erzählt der Film die Geschichte der Auftragsmörderin Tez, die im Auftrag des berüchtigten Gangsters Charles Mahr einen riskanten Racheplan umsetzt – bis sie selbst zur Gejagten wird. Düster, stilvoll und begleitet von einer klirrend-kalten Filmmusik, beleuchtet der Film eine Welt voller Machtspiele, Intrigen und Verrat. Ein Meisterwerk, das die Faszination des klassischen Gangsterkinos mit moderner Eleganz neu aufleben lässt.
Tez ist Auftragskillerin, doch dieser Job fordert mehr als nur ihre tödliche Präzision. Als Charles Mahr, ein legendärer Gangster, sie engagiert, den Mord an einem seiner Kuriere zu rächen, gerät Tez in ein Netz aus Verrat und Machtspielen. Sie verfolgt eine Spur, die zu einem Komplott zwischen Mahrs ehrgeizigem Rivalen De Boer und seinem engen Vertrauten Zinedine führt. Doch der Auftrag nimmt eine unerwartete Wendung, und Tez muss entscheiden, für wen sie am Ende wirklich arbeitet.
Dank des bundesweiten Startes am 12. März wird der Film im Rahmen einer Kinotour an folgenden Tagen im Kino am Künstlerhaus gezeigt:
am Freitag, 27.03. um 16 Uhr, am Sonntag, 29.03. um 18 Uhr, am Samstag, 04.04. um 16 Uhr und am Mittwoch, 08.04. um 18 Uhr
Regie: Christoph Hochhäusler
mit: Sophie Verbeeck, Louis-Do de Lencquesaing, Marc Limpach, Mourade Zeguendi.
Deutschland, Belgien, Luxemburg 2024, OmU (101 Min.)
"Lace is more – die Kunst, mit Spitze Korallen zu retten"
Ein Jahr lang kann die Ausstellung im "Museum für Textile Kunst Hannover" besucht werden. Die offizielle Eröffnung von "Lace is more - l'art de préserver les coraux grâce à la dentelle" fand am Freitag, 27.02., in Anwesenheit des französischen Künstlers statt!
Der Pariser Künstler Jérémy Gobé gilt als einer der international renommiertesten Vertreter der „Environmental Art“ (Umwelt-Kunst). Auf beeindruckende Weise zeigen seine Werke, wie eine traditionelle Spitze aus Frankreich durch innovative Transformation in der Lage ist, Korallen im Meer zu retten. Als der Künstler das traditionelle Kunsthandwerk des Spitzenklöppelns 2017 kennenlernte, erinnerte ihn das besondere Muster sofort an die Struktur von Korallen, mit denen er sich in seiner künstlerischen Laufbahn schon lange beschäftigt hatte. Bei einem Versuch in einem Meeresaquarium stellte er fest, dass sich Korallen an geklöppelter Spitze, deren Muster Korallen ähnelt, ansiedelten.
Er gründete das Projekt „Corail Artefact“ und bringt seitdem mit seiner Kunst Unternehmen, Wissenschaft, innovative Technologie und Bildung zusammen. Vor allem aber macht er auf die Vulnerabilität unseres Ökosystems aufmerksam.
Weitere Informationen zur Ausstellung und zum Projekt unter: Jérémy Gobé – Lace is more – die Kunst mit Spitze Korallen zu retten - MFTK
und unter: MFTK_Flyer_Gobe_04_Web.pdf
SANS SOLEIL (1981) ist ein Reisebericht, ein Strudel von Bildern, Gedanken und assoziativen Sprüngen. Der Kameramann Sandor Krasna (ein Pseudonym Chris Markers) schreibt aus Afrika und Japan an eine Frau, die die Briefe nun liest und kommentiert. Sie erzeugen bei ihr neue Bilder, Assoziationen und Erinnerungen. Dabei geht es auch um das Nicht-Verstehen, das Marker nicht als Kapitulation auffasst, sondern das für ihn eine Bereicherung darstellt.
SANS SOLEIL gilt in Chris Markers essayistischem Werk als Höhepunkt. Der Film ist ein Beispiel für die unbegrenzten Möglichkeiten filmischen Erzählens, aber auch für die Grenzen unseres Verstehens. Ihn nur einmal zu sehen - so sind sich alle einig, die über den Film geschrieben haben -, reicht nicht aus, ihn zu verstehen. Doch die assoziative Bilderflut von SANS SOLEIL erweist sich letztlich als ein Bildkatalog des 20. Jahrhunderts: das Ende des Kolonialismus in Afrika, Kriege und atomare Bedrohung, und der Anbruch des digitalen Zeitalters, ausgerechnet im einst so traditionellen Japan.
Regie: Chris Marker
Frankreich 1981, OmU (104 Min.)
Die Filmreihe Essayfilme wird gefördert vom Kulturbüro der Stadt Hannover.
Der französische Spielfilm L’Histoire de Souleymane (2024) von Boris Lojkine erzählt eine Woche bzw. zwei Tage im Leben von Souleymane, einem jungen Migranten aus Guinea, der in Paris um sein Überleben und eine Zukunft kämpft.
Souleymane ist aus Guinea nach Frankreich gekommen mit der Hoffnung auf ein besseres Leben. In Paris arbeitet er als Fahrradkurier („Bike-Delivery“) durch die Straßen der französischen Hauptstadt – schnell, oft ohne genügend Schutz oder Rechte. Parallel zu seinem Job muss er einen wichtigen Termin wahrnehmen: Ein Anhörungstermin bei der zuständigen Behörde für Asylverfahren steht bevor und wird über seine Zukunft entscheiden. Er hat keinen regulären Aufenthaltsstatus („sans papiers“) und keine sicheren Papiere. Deshalb gerät er in prekäre Abhängigkeiten: Er nutzt das Konto eines anderen als Kurier, er übernimmt eine Geschichte, die ihm nicht ganz gehört – eine vorgeschriebene Erzählung, damit sein Asylverfahren Erfolg haben könnte.
Der Film zeigt, wie Souleymane nicht nur gegen äußere Strukturen kämpft – wie Ausbeutung in der Gig-Economy, kaum Schlafplätze, permanenter Druck – sondern auch innerlich ringt: mit Würde, Wahrheit, Identität und dem Wunsch nach einem Leben in Sicherheit. Letztlich spitzt sich alles auf diesen Anhörungstermin zu: Er muss mit einer Geschichte antreten, die nicht seine ist, um bleiben zu dürfen – doch im Inneren überlegt er, ob er diese fremde Geschichte wirklich leben will.
Regie: Boris Lojkine
Mit: Abou Sangaré, Nina Meurisse, Emmanuel Yovanie, Younoussa Diallo
Frankreich 2025, OmU (93 Min.)