Wir suchen: Kommunen, Unternehmen, Forschungseinrichtungen und KI-Rechtsexpert*innen!
JETZT MITMACHEN!Künstliche Intelligenz verändert Verwaltung, Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft grundlegend. Mit dem EU AI Act entsteht zugleich ein neuer verbindlicher Rechtsrahmen für den Einsatz von KI. Besonders Kommunen, kleine und mittlere Unternehmen, klinische Versorger sowie Start-ups stehen damit vor der Frage: Wie lassen sich KI-Anwendungen rechtssicher, transparent, technisch sicher und praxistauglich einsetzen?

Mit Re:KI bereitet die Metropolregion Hannover Braunschweig Göttingen Wolfsburg eine regionale KI-Sandbox vor – einen geschützten Test-, Lern- und Entwicklungsraum für KI-Anwendungen. Ziel ist es, den EU AI Act auf die kommunale und regionale Ebene herunterzubrechen und konkrete Use Cases aus Verwaltung, Gesundheitswirtschaft, Wissenschaft und Wirtschaft rechtlich, technisch und ethisch zu prüfen.
Ziel von Re:KI ist die Vorbereitung einer regionalen KI-Sandbox, in der KI-Anwendungen künftig unter realistischen Bedingungen getestet werden können.
Die Projektlogik lautet: Use Cases identifizieren → rechtlich und technisch prüfen → Blaupause erstellen → Sandbox vorbereiten → Phase 1 mit Skalierung.


Eine KI-Sandbox ist ein geschützter Experimentierraum. Dort können KI-Anwendungen getestet werden, bevor sie in den Regelbetrieb gehen und mögliche Fehler (Vertrauen, Geld oder Zeit) entstehen.
Der EU AI Act sieht die Möglichkeit regionaler und lokaler KI-Sandboxes ausdrücklich vor. Re:KI positioniert die Metropolregion als Pionierin dieser regionalen Sandbox-Möglichkeit.
Re:KI startet als Phase 0. Diese Phase dient der Konzeption, der Netzwerkbildung, der Definition von Use Cases und der Vorbereitung der späteren Sandbox mit Skaliertung in Phase 1. Die Arbeit erfolgt in drei zentralen Arbeitsgruppen:
Gemeinsames Ziel aller Arbeitsgruppen ist eine Blaupause für sichere, skalierbare KI-Anwendungen in der Region.
Der Wohngeldantrag eignet sich als kommunaler Use Case, weil er viele typische Herausforderungen bündelt: steigende Antragszahlen, neue Rechtstexte, fehlendes Personal, komplexe DSGVO-Pflichten und ein hohes Potenzial zur kommunalen Skalierung. Ziel ist eine kommunale Blaupause mit Checkliste für eine DSGVO-konforme KI-Umsetzung.
Als Favorit im Bereich Verwaltung/Gesundheitswirtschaft wird die Schuleingangsuntersuchung benannt. Der Use Case ist klar abgrenzbar, enthält sensible Gesundheits- und Personendaten, liegt an der Schnittstelle von Gesundheit und öffentlicher Verwaltung und besitzt eine hohe soziale und ethische Relevanz. Zudem sind verschiedene Stakeholder involviert, die Daten bearbeiten müssen.
Re:KI prüft mit der Medizinischen Hochschule Hannover ein KI-Modell zur frühzeitigen Erkennung eines erhöhten Sepsis-Risikos auf der Kinderintensivstation. Die Anwendung soll medizinisches Fachpersonal unterstützen, ohne ärztliche Entscheidungen zu ersetzen. Der Use Case verbindet sensible Gesundheitsdaten mit Fragen zu EU AI Act, Datenschutz, Transparenz und menschlicher Aufsicht. Ziel ist ein übertragbarer Blueprint für weitere medizinische KI-Anwendungen in Niedersachsen.
Als zentraler Use Case für Wissenschaftler wird die Fördermittel- und Antragsberatung benannt. KI identifiziert passende Förderprogramme und unterstützt mit Mustervorlagen. Er liegt an der Schnittstelle von Wissenschaft sowie Verwaltung und hat eine hohe praktische Relevanz, da Wissenschaftler stetig Förder- und Drittmittel akquirieren sollen. Ziel ist eine effiziente Entlastung der Wissenschaftler.
Re:KI wird von der Metropolregion Hannover Braunschweig Göttingen Wolfsburg GmbH koordiniert und durch ein breites regionales Netzwerk getragen. Beteiligt sind mehr als 20 Partner aus Wissenschaft, Wirtschaft, Verwaltung und Gesellschaft.























