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Lecture | Maxime Gillio - Grenzüberschreitungen

5. Mai, 19:00 - 20:30

grenzueberschreitungen cover

Die Flucht über die innerdeutsche Grenze, tief verdrängte Traumata und eine Recherche, die alte Geheimnisse ans Licht bringt: All das verbindet Maxime Gillio in seinem französischsprachigen Roman post frontière. Auf Deutsch ist das 2023 in Frankreich erschienene Buch in der Übersetzung von Herbert Zemke unter dem Titel Grenzüberschreitungen im Magenta Verlag erhältlich.
Im Mittelpunkt stehen drei Frauen aus unterschiedlichen Generationen. Jede von ihnen trägt ihre eigene Geschichte mit sich, doch nach und nach zeigt sich, dass ihre Schicksale miteinander verwoben sind.
Berlin, 2006: Die Journalistin Patricia Sammer stößt bei ihren Recherchen auf die DDR-Geflüchtete Inge Oelzen. Sie interessiert sich für deren Vergangenheit: die Kindheit in der Nachkriegszeit, die Vertreibung der Sudetendeutschen aus der Tschechoslowakei und die spätere Flucht aus der DDR in den 1960er-Jahren. Doch bald wird deutlich, dass Patricia nicht nur aus beruflichem Interesse recherchiert. Sie versucht zugleich, einem eigenen Kindheitstrauma auf den Grund zu gehen. Wie aber kommt sie ausgerechnet auf Inge Oelzen? Und was verschweigt Inge?

Maxime Gillio, geboren 1975 im nordfranzösischen Dunkerque, ist bereits Autor zahlreicher Kriminalromane, als er sich ebenfalls der Jugendliteratur zuwendet. Mit post frontière im Jahre 2013 taucht er nochmals in ein neues literarisches Feld ein.

Das Gespräch mit Autor Maxime Gillio wird von Herbert Zemke (Übersetzer des Buches) moderiert und gedolmetscht.
Der Eintritt ist frei.

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