Auf den Punkt - Dr. Thorsten Kornblum

Veröffentlicht: 30. Januar 2024
Dr. Thorsten Kornblum ist Aufsichtsratsvorsitzender der Metropolregion GmbH (Foto: © Stadt Braunschweig / Daniela Nielsen)

Am 6. September 2023 hat Dr. Thorsten Kornblum, Oberbürgermeister der Stadt Braunschweig, turnusgemäß den Vorsitz im Aufsichtsrat der Metropolregion GmbH von Hannovers Oberbürgermeister Belit Onay übernommen.  Heute möchten wir mit ihm über die künftige Ausrichtung der Metropolregion sprechen.

Redaktion: „In der Metropolregion wird Zukunft gemacht“ - das waren Ihre Worte als Aufsichtsratsvorsitzender zur Eröffnung des Gemeinschaftsstandes der Metropolregion auf der Expo Real 2023. Wodurch zeichnet sich die Metropolregion als Zukunftsregion aus?

Dr. Thorsten Kornblum: Im aktuellsten Monitoring des Initiativkreises Europäische Metropolregionen in Deutschland (IKM) von 2020 erreicht unsere Metropolregion ein Bruttoinlandsprodukt pro Erwerbstätigen von über 80.500 Euro. Damit liegt sie über dem bundesweiten Schnitt von 75.000 Euro. Dies zeugt von einer hohen Produktivität in unserer Metropolregion. Abgesehen davon punkten wir mit unserer Automobilindustrie und der dazugehörenden kompletten Wertschöpfungskette. In unserer Metropolregion steckt das Potenzial, den Klimawandel im Bereich der Mobilität aktiv zu gestalten und darüber hinaus den klimaneutralen Umbau unserer Wirtschaft gemeinsam voranzutreiben.

Zu einer Zukunftsregion gehört auch, sich Gedanken zu den drängenden Fragen der Zeit in der Gesundheitswirtschaft zu machen. Daher haben die Projekte zur Digitalisierung in der Pflege oder auch der alljährliche HealthHack im Handlungsfeld Gesundheitswirtschaft eine hohe Bedeutung.

Redaktion: Perspektivisch ist zusätzlich zur EXPO REAL auch ein Auftritt der Metropolregion auf dem Smart City Expo World Congress in Barcelona geplant. Welchen Vorteil sehen Sie darin?

Kornblum: Unsere Smart Cities haben vielfach den Wunsch geäußert, sich bei dem Congress zu präsentieren. Die Ergebnisse der Smart Cities in unserer Metropolregion sind sehr vielfältig und lassen sich wirklich sehen. Mit einem Messeauftritt in Barcelona erhöhen wir die Sichtbarkeit der Metropolregion und wollen somit auch internationale Investorinnen und Investoren für die Metropolregion begeistern.

Redaktion: Die Metropolregion GmbH feiert Anfang Juni 2024 ihren 15. Geburtstag. Wenn Sie auf diese 15 Jahre zurückblicken: Wie hat sich die Metropolregion Ihrer Ansicht nach entwickelt?

Kornblum: Die Kommunen in der Metropolregion sind enger zusammengewachsen. Dazu beigetragen hat vor allem auch das Projekt Schaufenster Elektromobilität, mit dem die Metropolregion einen deutlichen Beitrag dafür geleistet hat, dass mehr und mehr Menschen auf die Nutzung von E-Autos umgestiegen sind. Wir sind eine nachhaltige Zukunftsregion, die sich auch weiterhin nicht nur im internationalen Wettbewerb, sondern auch im europaweiten Austausch befindet. Denken wir hier nur an die Arbeit der Antenne Métropole, die die deutsch-französische Freundschaft und somit auch den europäischen Gedanken insgesamt kontinuierlich stärkt: Beispielsweise indem viele Jubiläen deutsch-französischer Städtepartnerschaften begleitet werden.

Redaktion: Zum 1. Februar 2024 steht ein Geschäftsführungswechsel in der Metropolregion GmbH an. Silvia Nieber scheidet aus privaten Gründen vorzeitig aus, für sie übernimmt Christoph Meineke, der bislang Geschäftsführer des Vereins Kommunen in der Metropolregion e.V. war. Bereits bei seiner Bestellung zum Geschäftsführer im November hatten Sie Herrn Meinekes Expertise hervorgehoben. Wie wird sich die Metropolregion unter ihm als Geschäftsführer weiterentwickeln?

Kornblum: Erst einmal ist es sehr schade, dass Frau Nieber die Metropolregion GmbH verlässt. Sie hat ihre umfassende Erfahrung in die Weiterentwicklung der Metropolregion eingebracht und die Zusammenarbeit zwischen allen Akteuren mit hohem Engagement gefördert. An dieser Stelle möchte ich ihr noch einmal ausdrücklich für ihre hervorragende Arbeit und ihr Wirken für die Metropolregion danken.

Dass nun Herr Meineke die Geschäftsführung übernimmt, ist ein Gewinn für die Metropolregion. Als derzeitiger Geschäftsführer des Vereins Kommunen in der Metropolregion e. V. kennt er bereits Abläufe und Belegschaft und bringt durch seinen Elan und seine Kompetenz entscheidende Eigenschaften für einen erfolgreichen Start in sein neues Amt mit. Gemeinsam werden wir mit Tatkraft daran arbeiten, Innovationen voranzubringen. Herr Meinekes Erfahrung durch die Arbeit mit Kommunen, Wirtschaft und Politik wird hier einen wertvollen Beitrag leisten. Wichtig bleibt es dabei, dass wir uns weiter auf unsere Stärken konzentrieren: relevante Akteurinnen und Akteure zu vernetzen, Impulse zu setzen und eine Plattform für Kooperationen zu bilden. Dabei immer im Fokus: Die Identität der Metropolregion zu stärken und ihre Attraktivität als Ort zum Wohnen, Leben, Arbeiten und Investieren hervorzuheben.

Eine Delegation aus metropolregionalen Kommunen, Wirtschaftsförderern, Regionalverbänden und niedersächsischem Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Bauen und Digitalisierung hat den Smart City World Congress in Barcelona besucht. Ziel soll ein Niedersächsischer Gemeinschaftsstand der innovativen Partnerinnen und Partner für 2024 sein.

Metropolregion, 21.11.2023. Mit den Partnerinnen und Partnern der Metropolregion Hannover Braunschweig Göttingen Wolfsburg hat kürzlich eine Delegationsreise zum Smart City World Congress in Barcelona stattgefunden. Eine Metropole, die bei den Themen ÖPNV, Fahrrad sowie alternativer Mobilität nachhaltig und vorbildlich unterwegs ist. Das Ziel für die Beteiligten ist ein Gemeinschaftsstand Niedersachsens aus innovativen und smarten Kommunen, Regionen und Unternehmen vom 5. bis 7. November 2024. Generalkonsul Dr. Dirk Rotenberg und Sascha Thorn von der Fira Barcelona haben den Gästen aus Niedersachsen einen guten Überblick auf der Messe gegeben hinsichtlich Konzeption, Umsetzung und Zielen. Dabei wurden verschiedene Stände von Bundesländern und Regionen besucht, u.a. bereits ein Stand der WOBCOM, der Digitaltochter der Stadt Wolfsburg. Insgesamt neun Bundesländer sind mit 130 innovativen Regionen und Partner*innen aus Deutschland auf der Messe bereits vertreten. Das Interesse der geförderten Smart City-Kommunen und weiterer smarter Kommunen aus Niedersachsen ist groß, da das frische Konzept und die Umsetzung auf der Messe überzeugt haben.

Über den Smart City World Expo Congress

Der Smart City Expo World Congress ist die weltweit größte Veranstaltung (Messe und Fachkongresse) zum Thema urbane Innovation. Hier werden innovative Unternehmen mit Institutionen und Organisationen vernetzt, um die Städte zukunftssicher zu gestalten und neue Weiterentwicklungsmöglichkeiten zu entdecken. Das Ziel ist eine Resilienz gegen die Herausforderungen in den Bereichen u.a. Klimawandel, Digitalisierung, IT und Anpassungen der grauen (technisch mit Wasser), grünen (Begrünung von Flächen) und blauen (natürliche und künstliche Gewässer) Infrastruktur der Kommunen. Hier wird Zukunft der Infrastrukturen und Lebenswelten gestaltet und geplant.

Liberté, Egalité, Deutsch-Französische Studiengangé im Aufhof- innovercity im Rahmen des #knowember der Wissenschaft

Viele Schüler*innen aus der Metropolregion sind am 17. November 2023 der Einladung der Antenne Métropole und des Vereins der Wissenschaft der Metropolregion zur Infoveranstaltung zu Doppelstudiengängen und Studieren in Frankreich gefolgt!

Nach Keynotes von Vertreter*innen von der Deutsch-Französischen Hochschule (UFA-DFH), Campus France Deutschland, Universität Hildesheim und der TU Braunschweig, fand ein sehr informatives Panel statt über die Herausforderung der Studiengänge wie etwa mit der Sprache oder die interkulturellen Unterschiede sowie über die Möglichkeiten, sich als deutsche*r Schüler*in im Parcours Sup‘ Verfahren anzumelden. Spannend für die Schüler*innen waren insbesondere die Berichterstattungen von aktuellen Studierende der Doppelmaster (Kulturvermittlung) an der Uni Hildesheim und der TU Braunschweig (Master of Science Maschinenbau und PHD Track). Mit FranceMobil konnte jede*r seine Deutsch-Französischen Sprach- und Landeskenntnisse testen! Viele Gymnasiasten nutzten im Anschluss die Gelegenheit, mit den Gästen ins Gespräch zu kommen und viele Informationen zu sammeln.

Eine erfolgreiche Veranstaltung für konkrete deutsch-französische Beziehungen!

Am 06. November 2023 fand auf dem Gesundheitscampus in Göttingen der dritte Talk unserer Reihe „Ideen im Dialog“ zum Thema „Pflege 3.0 in Europa - Wer wird uns pflegen?“ mit Gästen aus der Schweiz, Frankreich und Deutschland statt.

Los ging es mit einem spannenden Exkurs von Denise Bernhard-Banza (Verw. Prof. Pflege, HAWK), die betont hat, welche ethischen Defizite es gerade im Umgang mit Diskriminierung und Rassismus,
insbesondere gegenüber BiPoC, gibt und wie stark Machtkämpfe das Gesundheitswesen beeinflussen.

Prof. Dr. habil. Martina Hasseler (Prof. für Klinische Pflege, Ostfalia) moderierte dann den Diskurs des Podiums mit unseren Gästen: Susann Lambrecht (Leiterin der Bildungseinrichtung DAVITA Deutschland und Vorstand der Gesundheitsregion Göttingen/ Süd Niedersachsen), Prof. Patrick Hassenteufel (Prof.
für Soziologie und Politikwissenschaft, mit Schwerpunkt Akteure der Gesundheitspolitik und der Europäisierung der Sozialschutzpolitik in Paris, St Germain en Laye und Versailles, Frankreich) und Prof. Dr. Birgit Vosseler (Fachbereichsleiterin Gesundheit, FSH St. Gallen, Schweiz).

Nach einer interessanten Diskussion über die Unterschiede und Gemeinsamkeiten der französischen, schweizerischen und deutschen Herangehensweisen, um den Fachkräftemangel in der Gesundheitsversorgung zu bekämpfen, haben sich die Referent*innen den Fragen des Publikums gestellt.

Ein besonderer Dank geht an die Gesundheitsregion Göttingen/Süd-Niedersachsen und den Gesundheitscampus Göttingen für die Kooperation sowie an die Unterstützer der Talk Reihe, das Amt für Regionale Landesentwicklung Niedersachsen und das Institut français Deutschland.

Die Metropolregion Hannover Braunschweig Göttingen Wolfsburg GmbH hat sich vom 4. bis 6. Oktober in München auf der Expo Real, Europas größter Immobilienfachmesse, präsentiert. Mit dabei waren acht starke metropolregionale Partner*innen.

Metropolregion, 9. Oktober 2023. Inflation, Lieferengpässe und Baukostensteigerungen haben die Immobilienbranche zuletzt unter Druck gesetzt. Vor diesem Hintergrund haben die acht Partner*innen und ihre 56 Mitaussteller*innen am Gemeinschaftsstand der Metropolregion GmbH auf der Expo Real den Austausch mit Investor*innen und Projektentwickler*innen gesucht. Dabei haben sie zahlreiche intensive und gute Gespräche geführt.

Erstmals erfolgte eine gemeinsame Eröffnung des Messestandes des Landes Niedersachsen und der Metropolregion. „Niedersachsen ist ein Land der Chancen", betonte dabei Wiebke Osigus, niedersächsische Ministerin für Bundes- und Europaangelegenheiten und Regionale Entwicklung. „Attraktive Regionen wie die Metropolregion stehen auch weiterhin im Fokus der Investoren. Wir sind eine Region, die Transformation nach vorne bringt. Wir sind das Energieland Nummer eins“, so der Aufsichtsratsvorsitzende der Metropolregion GmbH und Braunschweiger Oberbürgermeister Dr. Thorsten Kornblum. Gemeinsam mit Wiebke Osigus eröffnete er den Gemeinschaftsstand der Metropolregion sowie des Landes Niedersachsen mit den Worten: „Hier wird Zukunft gemacht.“

Neben Braunschweig, Göttingen, Hannover, Hildesheim, Salzgitter und Wolfsburg waren in diesem Jahr auch erstmals die Stadt Celle und der Landkreis Peine am Gemeinschaftsstand in Halle C1 vertreten. Der Landkreis Peine plant bereits, 2024 wieder unter dem Dach der Metropolregion an der Expo Real teilzunehmen. Auch die Stadt Celle zeigt sich an einer erneuten Teilnahme interessiert. „Die positiven Rückmeldungen unserer Partner*innen machen deutlich, dass sich die Metropolregion im Aufwind befindet. Auch wenn die Rahmenbedingungen in der Branche aktuell herausfordernd sind, planen die Kommunen ihre Bauprojekte weiter voranzutreiben, um so auch künftig vor Ort optimale Bedingungen für Wohnen, Arbeiten und Leben zu schaffen“, erklärt Silvia Nieber, Geschäftsführerin der Metropolregion GmbH.

Themen wie Nachverdichtung, die Schaffung weiterer Gewerbeflächen oder von Wohnraum waren nur einige Aspekte, die bei den Partner*innen am Gemeinschaftsstand eine Rolle spielten. In Gesprächen mit Vertreter*innen aus Politik und Wirtschaft informierten sie auch über den Status quo derzeitiger Bauvorhaben. Ministerin Wiebke Osigus kündigte bereits an, die auf der Messe gesammelten Impulse mit in den politischen Diskurs zu nehmen.

Über die Expo Real

Die Expo Real in München bietet Wirtschaftsplayern aus der Immobilienbranche seit 1998 eine Plattform für den Austausch. Im Mittelpunkt der diesjährigen Messe stand dabei das Thema Dekarbonisierung, zu dem erstmals eine Sonderschau durchgeführt wurde. Die Beteiligungszahlen sind nach Angaben der Messe München GmbH auf einem ähnlichen Niveau wie 2022. So haben sich 2023 rund 1.850 Aussteller*innen aus 36 Ländern beteiligt. Zugleich haben über 40.000 Menschen aus 70 Ländern die Messe besucht.

Mittwoch, 4. Oktober 2023

10:00 Uhr

Immobilienmarktbericht 2023

Referent: Hilmar Engel, Projektkoordinator Regionalentwicklung, Region Hannover

Ort: C1.410 - Vortragsbereich Hannover

11:00 Uhr          

Standeröffnung (C1.310)

Eröffnungsreden

Dr. Thorsten Kornblum

Aufsichtsratsvorsitzender und Oberbürgermeister der Stadt Braunschweig

Ministerin Wiebke Osigus

Ministerium für Bundes- und Europangelegenheiten und Regionale Entwicklung

anschließender Rundgang über Messestand

Ort: C1.310 - Vortragsbereich Metropolregion

13:00 Uhr

„ESG und GEG 2024 - Ein Kurzabriss“

Referentin: Eva Ibrügger, Geschäftsführerin Delta Immobilien

Ort: C1.410 - Vortragsbereich Hannover

13:30 Uhr

„Ein Industriestandort und die Fabriktransformation“

SALCOS: Salzgitter AG

ALSTOM: Brennstoffzellenzüge

Volkswagen: Europas Leitwerk für die Batteriezellfertigung für PKW

MAN (Energy Solutions): Ein Standort produziert grünen Wasserstoff

Referent: Jan Erik Bohling, Wirtschafts- und Innovationsförderung Salzgitter GmbH, Geschäftsführer

Ort: C1.310 - Vortragsbereich Metropolregion

15:30 Uhr

„Strukturwandel und Innenstadt: Von Zwischennutzungen zu Zukunftsperspektiven“

Referent*in: Dilek Ruf, Geschäftsführerin BBU.PROJEKT ARCHITEKTEN BDA

Thomas Vielhaber, Stadtbaurat Landeshauptstadt Hannover

Ort: C1.410 - Vortragsbereich Hannover

16:30 Uhr

Standnachmittag Land Niedersachsen und Metropolregion

Willkommensworte

Dr. Thorsten Kornblum

Aufsichtsratsvorsitzender und Oberbürgermeister der Stadt Braunschweig

Ministerin Wiebke Osigus

Ministerium für Bundes- und Europangelegenheiten und Regionale Entwicklung

anschließendes get-together

Ort: C1.310 - Vortragsbereich Metropolregion

Donnerstag, 5. Oktober 2023

09:30 Uhr

„Innenstadtentwicklung mit Blick auf Wolfsburg“

Referenten: Kai-Uwe Hirschheide, Stadt Wolfsburg - Erster Stadtrat und Stadtbaurat

Jens Hofschröer, Stadt Wolfsburg - Dezernent für Digitales und Wirtschaft

Ort: C1.310 - Vortragsbereich Metropolregion

10:30 Uhr

„Immobilienmarkt Salzgitter – Vom Geheimtipp zum Rising Star“

Thematisiert werden die Entwicklung des Immobilienmarktes der letzten zehn Jahre in Salzgitter, die Standortvorteile, die zu der Entwicklung führen und die zukünftigen Chancen und Risiken.

Referent: Alexander Dahlke für die DHO Unternehmensgruppe:

WAG Salzgitter

aldacon Gesellschaft für Immobilienvermittlung und Consulting mbH

Ort: C1.310 - Vortragsbereich Metropolregion

14:30 Uhr

„Digitales Projektmanagement“

Referent: Philipp Kugler, Turner & Townsend GmbH

Ort: C1.310 - Vortragsbereich Metropolregion

Wolfsburg ist mehr als nur Autostadt - und will nicht nur Arbeits-, sondern auch Lebensqualität bieten. Mit welchen Projekten die Stadt sich am Metropolregion-Gemeinschaftsstand auf der diesjährigen Expo Real vom 4. bis 6. Oktober in München präsentieren wird, hat sie uns vorab verraten.

Wolfsburgs größte Potenziale…

…sind Innovationskraft und Umsetzungsstärke. Das ist die Grundlage für unsere Vorreiterrolle in der Mobilitätsbranche und gleichzeitig der Motor für zukunftsorientierte Projekte in weiteren wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Themenfeldern. In partnerschaftlicher Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung reifen hier Ideen zu Innovationen.

Fast 120.000 Beschäftigte am Arbeitsort bei einer Einwohnerzahl von 127.000 sprechen für die Stärke der Wirtschaftsregion Wolfsburg. Auch zahlreiche Ansiedlungen, zum Beispiel großer Engineeringdienstleister wie Capgemini oder AKKA, und vieler kleiner Unternehmen, belegen dies. Sie finden hier neben Geschäftschancen ein attraktives Umfeld für ihre Mitarbeiter. Innerhalb weniger Jahre sind mehrere Tausend Wohneinheiten in modernen Stadtquartieren entstanden, genauso wie das innenstadtnahe Freizeit- und Erholungsgelände Allerpark.

Innovation braucht Know-how und das richtige Mindset. Dazu trägt die vielfältige Wolfsburger Bildungslandschaft bei, die künftig durch das Engagement der TU Braunschweig auch universitäre Bildung ermöglicht.

Unser Fokus für die Expo Real 2023?

Gemeinsam mit dem Projektentwickler und Investor SIGNA sowie der Stadt Wolfsburg und der Volkswagen AG arbeitet die Wolfsburg AG derzeit unter dem Titel „Wolfsburg Connect“ an einem Gesamtkonzept für das Areal am Wolfsburger Hauptbahnhof. Ziel ist es, ein urbanes Zukunftsquartier zu schaffen, das Büroflächen, Wohnen, Einzelhandel, Freizeit-, Gastronomie- und Übernachtungsangebote beinhaltet. Neben modernsten Arbeitsformen werden auch nahtlose Mobilitätsangebote und digitale Lösungen tragende Bestandteile sein. Dabei legen die Partner besonderen Wert auf Nachhaltigkeit, beispielsweise durch Co2-Neutralität und den Einsatz von nachhaltigen Rohstoffen. Das sogenannte Nordkopf-Areal soll zu Wolfsburgs Visitenkarte im Wettbewerb um Talente, Fachkräfte, Unternehmen und Investoren werden. Es hat das Potenzial, die bestehenden Besuchermagnete wie das phaeno, die Autostadt, die designer outlets Wolfsburg sowie den Allerpark Wolfsburg sinnvoll miteinander zu verbinden und zu ergänzen.

Initiiert und entwickelt von Volkswagen Immobilien, sind die Steimker Gärten eines der größten und innovativsten privaten Wohnungsbauprojekte Deutschlands. Namhafte Architekten mit Spitzen-Know-how und viel Liebe zum Detail haben hier attraktive, energieeffiziente Mietwohnungen entworfen. Doch nicht nur das: Bereits in der Projektentwicklung wurden Quartiers- und Mobilitätskonzepte weitergedacht, um einen neuen Stadtteil mit langfristiger Rentabilität zu schaffen. Die Steimker Gärten sind somit nicht nur ein Wohnungsbauprojekt, sondern ein zukunftsweisendes Konzept für nachhaltiges und modernes Wohnen.

Zukunftsperspektiven: Wie soll Wolfsburg 2030 aussehen und was braucht es dazu?

Wolfsburg zeigt dann noch stärker, wie ein zukunftsorientierter Wirtschaftsstandort gleichzeitig eine lebenswerte Stadt sein kann - mit vielfältigen Potenzialen für Unternehmen und Fachkräfte. Mit dem Kompass Innenstadt liegt heute ein rahmensetzender Wegweiser für die zukunftsorientierte Entwicklung unserer Innenstadt vor. 2030 sind erste Großprojekte umgesetzt, die Wolfsburg für Gäste und Bürger noch attraktiver machen, auf die angrenzenden Stadtgebiete ausstrahlen sowie anschlussfähig für weitere Entwicklungen sind. Dafür braucht es neben einem zeitgemäßen Nutzungsmix, modernen Infrastruktur- und Verkehrskonzepten auch die Berücksichtigung von Aspekten des Klimaschutzes bzw. der Klimaanpassung. Gestaltungswillige Investoren finden in Wolfsburg in diesem Sinne eine gute Basis für die Umsetzung ihrer Projekte.

Die Metropolregion Hannover Braunschweig Göttingen Wolfsburg ist im Aufwind: Nicht nur bei der Immobilienmesse Real Estate Arena Ende Mai in Hannover, sondern auch bei der Expo Real Anfang Oktober in München ist die Zahl der Partner*innen wieder gewachsen.

Metropolregion, 21.09.2023. Ein Vierteljahrhundert Expo Real: Vom 4. bis zum 6. Oktober findet die 25. Auflage der internationalen Fachmesse für Immobilien und Investitionen auf dem Messegelände in München statt. Die Metropolregion GmbH ist seit 2010 mit einem Gemeinschaftsstand auf der Expo Real vertreten. Die Zahl der Partner*innen ist im Vergleich zu 2022 von sieben auf acht gewachsen. Sie präsentieren sich mit ihren Projekten und weiteren Wirtschaftsplayern am Gemeinschaftsstand C1.310 und 410.

„Nach wie vor steht der Immobiliensektor vor großen Herausforderungen. Durch neue Arbeitsformen verändert sich die Nachfrage nach Büroflächen, zugleich bleibt der Bedarf an bezahlbarem Wohnraum weiterhin hoch. Hinzu kommen die Themen nachhaltiges Bauen und klimaverträgliche Mobilität. All das sind Aspekte, die Stadtentwicklung berücksichtigen muss. Die Expo Real bietet hier eine hervorragende Basis für den Austausch und für neue Impulse“, so Dr. Thorsten Kornblum, Aufsichtsratsvorsitzender der Metropolregion GmbH und Oberbürgermeister der Stadt Braunschweig.

„Mit dem Gemeinschaftsstand der Metropolregion zeigen wir, dass wir gemeinsam an einem Strang ziehen. Die Vorzeigeprojekte unserer Partner*innen machen deutlich, über welche Kompetenz und Tatkraft die Metropolregion verfügt. Sie tragen zur Attraktivität der Region für Forschung und Wirtschaft sowie als Lebensraum bei“, ergänzt Belit Onay, Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Hannover.

Neuer Partner der Metropolregion GmbH auf der Expo Real ist der Landkreis Peine. Er will vor allem Projekte aus den Gemeinden Ilsede und Lengede in den Mittelpunkt rücken. Die Metropolregion GmbH konnte auch Celle als neuen Partner gewinnen. Im Fokus der Stadt stehen dabei fünf Entwicklungsprojekte: Das Quartier an der Alleraue, Wohnbauprojekte im ehemaligen Stadtgartenamt, das Klimaquartier am Vorwerker Bach, das Strohballenhaus und die Congress Union.

Erneut mit am Gemeinschaftsstand der Metropolregion vertreten sind Braunschweig, Göttingen, Hannover, Hildesheim, Salzgitter und Wolfsburg. Braunschweig präsentiert auf der Messe die städtebaulichen Entwicklungsprojekte Bahnstadt und Forschungsflughafen. Göttingen tritt dieses Jahr als Life.Science.Region auf und stellt das InnovationsQuartier HQS, das Europaquartier und ein Labor- und Bürogebäude am Nordcampus vor. Schwerpunkt von Hannover wird der Auftritt als Hochschul-, Forschungs- sowie Investitionsstandort. Hildesheim präsentiert sich u.a. mit dem Projekt Smart City. Mit den geplanten Projekten werden smarte Angebote für die Wirtschaft und die Menschen vor Ort geschaffen, auch mit dem Ziel den Standort resilienter zu machen. Mit dem Wasserstoff Campus will Salzgitter Ambitionen verdeutlichen, Modellregion hinsichtlich Sektorenkopplung und Fabriktransformation zu werden und somit zur Attraktivität als Wohn- und Arbeitsort beitragen. Wolfsburg hat mit dem Projekt „Wolfsburg Connect“ zum Ziel, ein Zukunftsquartier rund um den Hauptbahnhof zu schaffen, während die von Volkswagen Immobilien initiierten Steimker Gärten modernes und nachhaltiges Wohnen verkörpern.

Wiebke Osigus, niedersächsische Ministerin für Bundes- und Europaangelegenheiten und Regionale Entwicklung, sowie Dr. Thorsten Kornblum, Aufsichtsratsvorsitzender der Metropolregion GmbH und Oberbürgermeister der Stadt Braunschweig, werden am 4. Oktober um 11 Uhr gemeinsam den Gemeinschaftsstand des Landes Niedersachsen und den Gemeinschaftsstand der Metropolregion offiziell eröffnen. Im Anschluss erfolgt ein gemeinsamer Rundgang über der Gemeinschaftsstand. Für 16:30 Uhr ist ein offizieller Standnachmittag geplant.

Über die Expo Real

Schon 2022 hatte die Expo Real mit rund 1.900 Aussteller*innen und fast 40.000 Besucher*innen wieder an die Zahlen aus dem Vor-Corona-Jahr 2019 angeknüpft, wie die Messe München im Anschluss mitteilte. Eine Neuerung auf der diesjährigen Messe wird die „Expo Real – Decarb – make the climate change work“-Sonderschau sein. Sie soll zur Vernetzung städtischer und branchenspezifischer Vertreter*innen beitragen und so die Klimaneutralität weiter vorantreiben.


Öffnungszeiten der Expo Real 2023:

Mittwoch, 04.10.2023 9:00 bis 19:00 Uhr

Donnerstag, 05.10.2023 9:00 bis 19:00 Uhr

Freitag, 06.10.2023 09:00 bis 16:00 Uhr

Weitere Informationen zum Gemeinschaftsstand der Metropolregion GmbH auf der Expo Real 2023 finden Sie hier.

Acht Partner*innen sind am Gemeinschaftsstand der Metropolregion GmbH auf der Expo Real in München mit dabei. Salzgitter ist eine von ihnen. Bekannt vor allem als Industriestandort will die Stadt auf der Immobilienmesse auch weitere Aspekte zur Geltung bringen. Dazu gehören beispielsweise Projekte in Forschung und Entwicklung, die die Attraktivität des Standortes unterstreichen sollen.

Salzgitters größtes Potenzial…

… ist die Vielfältigkeit mit fünf international agierenden und forschungsstarken Industriekonzernen, die Salzgitter zum drittgrößten Industriestandort Niedersachsens machen. Mit der Salzgitter AG, Volkswagen AG sowie Alstom Transport Deutschland GmbH, Robert Bosch Elektronik GmbH und MAN Bus &Truck AG wird in Salzgitter Spitzenproduktion und Fertigung auf höchstem Niveau geboten. Das stärkt einen innovationsstarken Mittelstand, hochwertige Dienstleistung und verbindet sich mit traditionellem Handwerk.

Das ist der Hintergrund, vor dem der Wirtschaftsstandort Salzgitter positiv und erwartungsvoll auf den anstehenden Strukturwandel blickt. Denn in Salzgitter wird Zukunft entwickelt: Mit den beiden Zukunftstechnologien Elektromobilität und Wasserstoff – repräsentiert durch die erste eigene Batteriezellfabrik der Volkswagen AG, dem Programm SALCOS® (Salzgitter Low CO2 Steelmaking) der Salzgitter AG und dem Wasserstoff Campus Salzgitter – werden wegweisende Akzente in den neuen Technologien gesetzt und mit großem Know-how Spitzenproduktion und Mobilitätskompetenz vorangetrieben. Damit wurde frühzeitig reagiert und aus der Stadt heraus der Strukturwandel am Standort und für die Region aktiv gestaltet.

Unser Fokus für die Expo Real 2023…

… ist die Darstellung Salzgitters als Industriestandort, der zukunftsweisende Technologien bietet. Das bedeutet eine dauerhafte Perspektive für Unternehmen, die einen neuen Standort suchen, aber auch für Projektentwicklung, Forschung und Entwicklung. Dass Industrie und eine nachhaltig auf umwelt- und klimaschutzrelevante Faktoren ausgerichtete Wirtschaft nebeneinander funktionieren, zeigt Salzgitter bereits. Das beweist eindrucksvoll der Wasserstoff Campus Salzgitter, den die Stadt unter dem Dach der Metropolregion auf Europas wichtigster Fachmesse für Immobilien und Investitionen in München präsentieren wird. Das regional herausragende Technologieprojekt, das sich aus einem Zusammenschluss aus Stadt, Land, Politik, Industrie und Forschung speist, verfolgt das Ziel, den Wasserstoffeinsatz entlang der gesamten Wertschöpfungskette von der Schaffung infrastruktureller Voraussetzungen, der Erzeugung und der industriellen Produktion bis hin zur Nutzung als Energieträger im Verkehrssektor unter Berücksichtigung ökonomischer und ökologischer Aspekte anschaulich und ganzheitlich abzubilden sowie zu realisieren. Ein elementares Ziel des Wasserstoff Campus Salzgitter ist dabei der Aufbau einer zukunftsweisenden Modellregion zum Thema Sektorenkopplung in und um Salzgitter, der den Standort für Investoren, Start-ups und Ansiedlungswillige im besonderen Maße langfristig attraktiv macht.  

Am Stand 310 in Halle C1 freut sich die Stadt Salzgitter mit ihren Partnern Salzgitter AG, aldacon Gesellschaft für Immobilienvermittlung und Consulting mbH, WAG Salzgitter Wohnungs-GmbH und der Wohnungsbaugesellschaft mit beschränkter Haftung Salzgitter in diesem und anderen Zusammenhängen auf interessante Gespräche und Kontakte.

Zukunftsperspektiven: Wie soll Salzgitter 2030 aussehen und was braucht es dazu?

Einerseits starker Wirtschaftsstandort mit Industrie, Mittelstand und Handwerk, andererseits attraktives Lebensumfeld mit Erholungsgebiet und traditionellem Sole-Kurbetrieb – Salzgitter ist eine vielschichtige Stadt mit zukunftsgerichtetem Blick, Wirtschaft und Mensch gleichermaßen im Fokus. Mit den Ambitionen von Forschung und Industrie, den Standort strategisch auf Elektromobilität und Wasserstofftechnologie auszurichten und damit europaweit nachhaltig als bedeutender Know-how-Träger im Bereich Automotive zu gelten, sind die Weichen für eine gelungene Gestaltung des Strukturwandels praktisch gestellt. Diese bieten zugleich sehr gute Perspektiven für die Ansiedlung von weiteren Unternehmen und Start-ups entlang der zukunftsträchtigen Wertschöpfungskette. Der Blick wird aber auch gleichzeitig auf Familien gerichtet, die es nicht nur durch attraktive, neue Arbeitgeber in die Stadt zieht: Auf 224 Quadratkilometern zeichnet sich Salzgitter durch ein Nebeneinander von Industrie, urbanem und dörflichem Leben, Kultur, Natur, Freizeit und Erholung aus und bildet mit dem Salzgittersee auf 75 Hektar das Wassersportzentrum Südostniedersachsens. Wird die Gesamtentwicklung der sozioökonomischen Faktoren weitergedacht, lässt sich Salzgitter im Jahr 2030 also durchaus als etablierte Modellstadt zukunftsweisender Technologien visualisieren, die ihrer Vorreiterrolle in Sachen nachhaltiger Technologien in den Themenfeldern Stahl, Mobilität und Logistik mit der anstehenden Energiewende verknüpft und dies gleichzeitig mit hoher Lebensqualität für die Arbeitnehmer und Ihre Familien verbindet.

Der Landkreis Peine ist neben der Stadt Celle ein weiteres neues Gesicht am Gemeinschaftsstand der Metropolregion GmbH auf der Expo Real. Mit welchem Portfolio er auftreten wird und wie sich der Landkreis in den kommenden Jahren weiterentwickeln soll, haben wir erfragt.

Landkreis Peines größtes Potenzial:

Der Landkreis Peine ist mit knapp 139.000 Einwohnern, 4.300 Betrieben und 33.000 Beschäftigten eine sich dynamisch entwickelnde Region, zentral gelegen in der Mitte der Metropolregion Hannover Braunschweig Göttingen Wolfsburg. Die Wirtschaft zeichnet sich durch einen gesunden Mix aus traditionellen Handwerksbetrieben, zukunftsorientierten Dienstleistern und ambitionierten mittelständischen Unternehmen aus. Eine vielschichtige Bildungslandschaft, gute Betreuungsangebote, vielfältige Freizeitmöglichkeiten und eine hervorragende Verkehrsanbindung machen die Region zu einem attraktiven Lebensmittelpunkt mit einer hohen Lebensqualität.

Unser Fokus für die Expo Real 2023:

Der Fokus am Stand des Landkreises Peine liegt auf den beiden Gemeinden Lengede und Ilsede. Einst wurde hier Eisenerz abgebaut und verhüttet – jedoch sind die Flächen längst rekultiviert und die Gemeinden haben sich zu attraktiven Wirtschaftsstandorten mit Gewerbeflächen und Wohngebieten entwickelt. Im Rahmen des Strukturwandels haben Lengede und Ilsede Flächen für Gewerbeansiedlungen geschaffen, um neue Unternehmen anzusiedeln. Beide Kommunen bieten Firmen top Konditionen im Unternehmerpark Lengede-Broistedt und im Gewerbepark Gigapark+. Beide Standorte stellen zudem frei verfügbare Gewerbeobjekte, innovative Baugebiete sowie weitere Bauprojekte vor.

Zukunftsperspektiven: Wie soll der Landkreis Peine 2030 aussehen und was braucht es dazu?

Von zentraler Bedeutung ist die Entwicklung der ländlichen Kommunen zu attraktiven Lebensräumen und Wohnstandorten mit moderner Infrastruktur, die Stärkung des Wirtschaftsstandortes für Zukunftsbranchen und im Wettbewerb um Fachkräfte. Dazu ziehen Politik, Wirtschaft und engagierte Bürger an einem Strang und initiieren zahlreiche Zukunftsprojekte zur Weiterentwicklung des Landkreises Peine.

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