Onlinediskussion: Dritte Orte, Freiräume für Engagement in ländlichen Räumen

Veröffentlicht: 1. September 2026

Webinar: Dienstag, 22.09.2026, 12:30-14:00 Uhr

In der Webinar-Reihe „Sur le fond(s) – Wir gehen einem Thema auf den Grund“ lädt der Bürgerfonds alle paar Monate zum deutsch-französischen Austausch über ein Thema, das die Zivilgesellschaft in beiden Ländern bewegt. In der zweiten Ausgabe der Reihe wird über Dritte Orte in Deutschland und Frankreich, insbesondere in ländlichen Räumen, diskutiert.

Unsere Gesellschaft braucht Dritte Orte, wie etwa Kulturzentren, Leerstandsnutzung, Bibliotheken oder Fablabs, an denen Begegnungen möglich sind, Zusammenhalt wächst, Lösungen entstehen und Solidarität gelebt wird.
In ländlichen Räumen sind Dritte Orte besonders wichtig: Daseinsvorsorge, Freizeitmöglichkeiten, Kultur und Vielfalt werden hier zugänglich – und Zugehörigkeitsgefühl und Selbstwirksamkeit spürbar. Über 4.000 Dritte Orte gibt es in Frankreich, von denen ein Drittel in ländlichen Räumen angesiedelt sind. Mit der Einrichtung „France Tiers-Lieux“ koordinierte Frankreich seit 2022 seine nationalen Förderprogramme für Dritte Orte – aber diesen Sommer musste die Organisation ihre Arbeit einstellen.
Für Deutschland lassen sich zwar keine genauen Zahlen nennen; aktuell formiert sich jedoch ein bundesweites Netzwerk, das Anfang 2026 mit der maßgeblich von der Körber-Stiftung organisierten Kampagne „Dritte Orte für Begegnung“ für Aufsehen sorgte. 

Diskussion

  • Welchen Stellenwert haben Dritte Orte in Deutschland und Frankreich, insbesondere in ländlichen Räumen?
  • Wie wirken sich politische Entwicklungen auf nationaler oder lokaler Ebene auf die Arbeit Dritter Orte aus?
  • Von welchen Positivbeispielen können wir uns grenzüberschreitend inspirieren lassen?

Über diese Fragen diskutiert Benjamin Kurc, Leiter des Deutsch-Französischen Bürgerfonds, mit Thomas Galarneau und Julia Paaß.
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