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Cinéma | L'histoire de Souleymane

14. April, 17:30 - 22. April, 22:30

l'histoire de souleymane

Der französische Spielfilm L’Histoire de Souleymane (2024) von Boris Lojkine erzählt 48 Stunden im Leben von Souleymane, einem jungen Migranten aus Guinea, der in Paris um sein Überleben und eine Zukunft kämpft.

Souleymane ist aus Guinea nach Frankreich gekommen mit der Hoffnung auf ein besseres Leben. In Paris arbeitet er als Fahrradkurier und liefert Essen in der französischen Hauptstadt aus – schnell, oft ohne genügend Schutz und bis in die Nacht hinein. Parallel zu seinem Job muss er einen wichtigen Termin wahrnehmen: Ein Anhörungstermin bei der zuständigen Behörde für Asylverfahren steht bevor und wird über seine Zukunft entscheiden. Er hat keinen regulären Aufenthaltsstatus („sans papiers“) und keine sicheren Papiere. Deshalb gerät er in prekäre Abhängigkeiten: Er nutzt das Konto eines anderen als Kurier und übernimmt eine Geschichte, die ihm nicht ganz gehört – eine vorgeschriebene Erzählung, damit sein Asylverfahren Erfolg haben könnte.

Der Film zeigt, wie Souleymane nicht nur gegen äußere Strukturen kämpft – wie Ausbeutung, kaum Schlafplätze, permanenten Druck – sondern auch innerlich ringt: mit Würde, Wahrheit, Identität und dem Wunsch nach einem Leben in Sicherheit. Letztlich spitzt sich alles auf diesen Anhörungstermin zu: Er muss mit einer Geschichte antreten, die nicht seine ist, um bleiben zu dürfen – doch im Inneren überlegt er, ob er diese fremde Geschichte wirklich leben will.

L'histoire de Souleymane ("Souleymanes Geschichte") wird in folgenden Tagen im Kino im Künstlerhaus Hannover gezeigt:
am Dienstag, den 14. April um 17:30 Uhr
am Montag, den 20. April um 20:45 Uhr
am Mittwoch, den 22. April um 18 Uhr

Regie: Boris Lojkine
Mit: Abou Sangaré, Nina Meurisse, Emmanuel Yovanie, Younoussa Diallo

Frankreich 2025, OmU (93 Min.)

Trailer

Details

Veranstaltungsort

  • Kino im Künstlerhaus
  • Sophienstrasse 2
    Hannover, 30159
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