Zukunftsstandort Oldenburg - Zukunftsquartier MediTech Oldenburg (MTO)

Veröffentlicht: 7. September 2026
Drohnenaufnahme des Zukunftsquartiers MTO (Stadt: Oldenburg)

Mit dem Zukunftsquartier MediTech Oldenburg (MTO) stellt die Stadt Oldenburg auf der Expo Real 2026 einen zukunftsweisenden Innovationsstandort rund um die Gesundheitswirtschaft vor. Vom 5. bis 7. Oktober ist sie Teil des Gemeinschaftsstandes des Landes Niedersachsen und der Metropolregion Hannover Braunschweig Göttingen Wolfsburg in Halle C1, Stand 310 und 410 auf der Messe München. Erste Hintergründe zum Zukunftsquartier sind im Folgenden zu finden:

Lage:

  • Oldenburg (Niedersachsen), Stadtteil Kreyenbrück, im Süden der Stadt
  • Wirtschaftliches Zentrum im Nordwesten Deutschlands
  • Metropolregion Nordwest mit Nähe zu Bremen, Hamburg Hannover und den Niederlanden (Groningen) sowie der Nordsee (dem einzigem deutschen Tiefwasserhafen in Wilhelmshaven)

Nutzung:

  • 6,3 ha Platz für zukunftsorientierte Unternehmen und Institutionen aus der Gesundheitswirtschaft
  • Sondergebiet für Dienstleistungs- und Forschungseinrichtungen
  • Ansiedlung von universitären Einrichtungen sowie Unternehmen und Institutionen aus Medizin, Forschung und Technik
  • Geeignet für Labore, Forschungsinstitute, Büro- und Seminarflächen sowie medizintechnische und klinikaffine Nutzungen
  • Planungsrechtlich gesichertes, erschlossenes Gewerbeareal mit flexibler Parzellierung
  • Erste Projekte in Vorbereitung, Vermarktung läuft
  • Einen ersten Entwicklungsschub für das Zukunftsquartier liefert ein attraktiver, nachhaltiger Neubau des KfH Kuratoriums für Dialyse und Nierentransplantation. Auf dem bereits verkauften Grundstück entsteht ein modernes Nierenzentrum mit Dialyse und Medizinischem Versorgungszentrum. Das Projekt befindet sich bereits in konkreter Planung. Es werden über acht Millionen Euro investiert.
Das Areal des MTO ist 6,3 ha groß (Foto: Stadt Oldenburg)
Das Areal des MTO ist 6,3 ha groß (Foto: Stadt Oldenburg)

Besonderheit:

Infrastruktur

  • Drittgrößte Stadt Niedersachsens
  • Sehr gute (über-)regionale Verkehrsanbindung (A28, A29, Bahn, Hafen, Airport Bremen)
  • Wirtschaftliches, wissenschaftliches, administratives und kulturelles Zentrum der Weser-Ems-Region
  • Attraktiver Stadtraum mit hoher Aufenthaltsqualität (Grünachse aus Erschließungsstraße, Rad- und Fußwegen sowie Aufenthalts- und Platzflächen)
  • Direkte Nachbarschaft zum Klinikum Oldenburg (eines von vier Universitätskrankenhäusern der Universitätsmedizin Oldenburg) – kurze Wege zu Forschung, Patienten und klinischen Studien
  • Modernes, weitestgehend autofreies Quartier mit zwei geplanten Quartiersgaragen für Besuchende und Mitarbeitende am nördlichen und südlichen Eingang/Rand des Gebietes (circa 930 Plätze)
  • Aktive Unterstützung durch die Wirtschaftsförderung und bestehende Netzwerke

Fachkräftebindung

  • Attraktiver Lebens- und Arbeitsort mit starker Bildungslandschaft
  • Zugang zu rund 18.000 Studierenden an Universität und Hochschule – potenzielle Nachwuchskräfte in Medizin, Technik und Forschung
  • Enge Verzahnung von Wirtschaft, Wissenschaft und Versorgung
  • Fachkräfte-Initiative Oldenburg (FIO) zur Gewinnung und Bindung von Nachwuchs-, Fach- und Führungskräften

Innovation

  • Wachsende Bedeutung Oldenburgs als Zentrum der Medizin- und Gesundheitswirtschaft im Nordwesten
  • Grenzüberschreitende Medizinerausbildung und Forschung mit Oldenburg-Groninger Kooperationsprojekt „European Medical School"
  • Mehrere eingeworbene Exzellenzcluster, Perspektive Exzellenzuniversität ab Januar 2027
  • Zugang zu etablierter Hörforschung mit Exzellenzcluster Hearing4all.connects, Versorgungsforschung und klinischen Studien
  • Hohe Gründungsdynamik und mittelständisch geprägte Wirtschaftsstruktur

Vorher/nachher:

  • Ehemals Industriestandort der AEG, nach Produktionsende Erwerb und Revitalisierung durch die Stadt Oldenburg
  • Rückbau der Hallen, Aufwertung und Entwicklung zum erschlossenen Sondergebiet für Medizin, Forschung und dienstleistungsnahe Nutzungen
  • Heute spezialisiertes Zukunftsquartier für Gesundheitswirtschaft

Key Facts Oldenburg:

Einwohnerzahl:

176.600 (Stand 30. November 2025)

Anbindung:

  • Verkehrstechnisch günstig an Autobahnen A 28 und A 29, eigener Hauptbahnhof, eigener Binnen- und Seeschiffhafen, nahgelegener Airport Bremen
  • Mehr als 20 Buslinien verbinden die Stadtteile und Umlandgemeinden

Wirtschaftsbranchen:

  • Breit gefächerter Branchenmix
  • Gesundheit, Banken & Versicherungen, Energie und Dienstleistungen besonders stark vertreten
  • Hotspot für Start-ups

Standortvorteile:

  • Zentrum nachhaltiger Energiewirtschaft und IT-Dienstleistungen
  • Gesundheitsstandort mit Universitätsmedizin
  • Enge Vernetzung von Wirtschaft, Wissenschaft und Versorgung
  • Bildungszentrum der Region, 18.000 Studierende als Fachkräftepotenzial
  • European Medical School mit internationalem Profil
  • Hohe Lebensqualität und attraktives Arbeitsumfeld
  • Sehr gute Erreichbarkeit und starke Standortnetzwerke
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